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Gekühlte Sitze und mehr: Amazon-Lieferanten fahren jetzt in E-Vans von Rivian

Amazon liefert jetzt in den USA in größerem Maßstab mit den E-Vans von Rivian aus. Bis 2030 sollen 100.000 der Lieferfahrzeuge für Amazon auf den Straßen sein. Die Rivian-Vans bieten einige Annehmlichkeiten wie gekühlte Sitze und 360-Grad-Sicht.

2 Min. Lesezeit
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Rivian-CEO RJ Scaringe und Amazon-Chef Andy Jassy vor einem E-Van. (Bild: Amazon)

Im September 2019 hatte Amazon-Gründer und mittlerweile Ex-CEO Jeff Bezos seinen Plan verkündet, den E-Commerce-Konzern bis 2040 komplett CO2-frei operieren zu lassen. Einer der damals angekündigten Bausteine für das Erreichen dieses Ziels war der Kauf von 100.000 vollelektrischen Lieferfahrzeugen des US-Startups Rivian. Mittlerweile hat Amazon Milliarden in das Vorhaben gesteckt und besitzt rund 20 Prozent an Rivian. Nach dem Debüt des E-Vans im Oktober 2020 und einer Reihe von Testläufen im vergangenen Jahr beginnt Amazon jetzt offiziell mit der Auslieferung von Paketen via Rivian-E-Van.

Amazon: Bald Tausende E-Vans auf der Straße

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Wie beide Unternehmen mitteilen sollen die Lieferungen zunächst in ein paar US-Städten wie Seattle, Chicago und San Diego auf Liefertour gehen. Ende dieses Jahres will Amazon dann „Tausende“ Rivian-Vans in mehr als 100 Städten auf der Straße haben. Weiterhin gilt das Ziel, 2030 mit der kompletten Zahl bestellter E-Vans, nämlich 100.000, Lieferungen in den USA vorzunehmen. Die Amazon-Lieferant:innen können sich auf einige Annehmlichkeiten freuen. So gibt es eine Sitzkühlung, wie The Verge berichtet. Außerdem soll es dank mehrerer Außenkameras für die Fahrer:innen eine Rundumblick (360 Grad) geben.

Das Ganze ist dann auf einem großen Display zu sehen. Das Fahrzeug hat zudem eine Reihe von Sicherheitsfunktionen an Bord, wie Kollisionswarnung und eine automatische Notbremsung. Auch Assistenzsysteme wie ein Tempomat sind an Bord. Wenn die Lieferant:innen ihr Ziel erreicht haben, soll sich die große seitliche Tür automatisch öffnen. Das Innere soll so geräumig sein, dass die Lieferant:innen bequemer an die zu liefernden Pakete kommen. Die vorderen Türen ver- und entriegeln sich dagegen, wenn sich die Fahrer:innen entfernen beziehungsweise nähern.

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Der Startschuss für Amazon-Lieferungen in größerem Umfang dürfte auch in der Rivian-Zentrale für einige Erleichterung gesorgt haben. Schließlich gab es in den vergangenen Monaten einige Probleme. So beschwerten sich Testfahrer:innen, dass bei eingeschalteter Klimaanlage der Akku zu schnell entladen werde, was die Reichweite deutlich verringerte. Die soll normalerweise zwischen 200 und 240 Kilometern betragen – genug für die meisten Lieferrouten, so Amazon. Eine Klage gegen einen Lieferanten von Sitzen für die E-Vans im Mai hatte Bedenken ausgelöst, dass Rivian die Lieferung verschieben müsse.

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Rivian mit Problemen bei der Produktion

Unter keinem guten Stern stand bei Rivian auch der Produktionsstart für Rivians E-Pickup-Trucks R1T und den E-SUV R1S. Im März hatte der Autobauer sein ursprüngliches Produktionsziel kassiert. Statt 50.000 Fahrzeugen – inklusive der E-Vans für Amazon – werde man 2022 nur rund die Hälfte schaffen, wie CNBC schreibt. Amazon hat sich derweil auch an andere Anbieter gewendet, um seine Lieferflotte möglichst schnell zu elektrifizieren. So wird der Konzern mehrere Tausend E-Ram-Vans von Stellantis bekommen und hat auch Lieferfahrzeuge bei Mercedes-Benz geordert.

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