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Sammelklage gegen Apple: Datenschutzeinstellungen täuschen Nutzer angeblich

Letzte Woche haben Forscher anscheinend herausgefunden, dass iPhone-Nutzer das Datentracking doch nicht so einfach abschalten können wie gedacht. Apples eigene Apps senden Daten über das Nutzerverhalten und Gerät weiter an das Unternehmen. Grund genug für eine Sammelklage.

2 Min. Lesezeit
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Die Datenschutzeinstellungen schützen die Nutzer anscheinend nicht. (Foto: Shutterstock / Sergei Elagin)

Letzte Woche wollen zwei unabhängige Forscher des Softwareunternehmens Mysk herausgefunden haben, dass Apple ihre Nutzer trotz der entsprechenden Einstellung ausspäht.

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In den Einstellungen können iPhone-Nutzer dem Daten-Tracking aktiv widersprechen, scheinbar gilt das aber nur für Apps von Drittanbietern, denn Apples hauseigene Apps tracken euer Verhalten munter weiter, heißt es in dem Bericht.

Das hat nun zu seiner Sammelklage gegen Apple geführt. Nutzer fühlen sich hinters Licht geführt, denn obwohl sie dem Tracking aktiv widersprochen haben, späht Apple ihr Verhalten in Echtzeit aus und sammelt teils sensible Daten über die Nutzer.

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Gegen den „California Invasion of Privacy Act” verstoßen

Wie Gizmodo berichtet, verstößt Apple laut Klage gegen den „California Invasion of Privacy Act”. „Datenschutz ist eines der Hauptthemen, das Apple nutzt, um seine Produkte von der Konkurrenz abzuheben“, sagte der Kläger, Elliot Libman, „Aber Apples Datenschutzgarantien sind völlig illusorisch.“

Das Unternehmen werbe sogar auf Werbetafeln mit dem Slogan „Privatsphäre. Das ist das iPhone.“ im ganzen Land. Ebenfalls merkt die Klage an, dass Apple durch das Tracking intime und potenziell peinliche Details über das Leben seiner Nutzer kennt.

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„Durch sein allgegenwärtiges und rechtswidriges Datenverfolgungs- und Erfassungsgeschäft kennt Apple selbst die intimsten und potenziell peinlichsten Aspekte der App-Nutzung des Benutzers – unabhängig davon, ob der Benutzer das illusorische Angebot von Apple akzeptiert, solche Aktivitäten privat zu halten“, heißt es in der Klage.

Daten an Gerät und ID gebunden

Laut den Forschern von Mysk sammelt Apple vor allem Daten in den eigenen Apps. Speziell bei Apple Music, Apple TV, Büchern, im iTunes Store und bei Aktien. Apple weiß, auf welchen Button ihr klickt, wie lange ihr euch eine bestimmte Seite anschaut oder wonach ihr im Store sucht.

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Außerdem kann Apple euch laut Mysk identifizieren. Denn die Apps senden auch Details, die das Gerät identifizieren, zusammen mit entsprechenden IDs. Dazu kommen Daten wie die Bildschirmauflösung, Sprache der Tastatur und die Art der Internetverbindung.

Diese Daten könnte Apple nutzen, um euch passende Werbung anzuzeigen, die es mittlerweile vermehrt im App Store gibt.

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