Porträt

„Schlechtes Essen geht auf die Konzentration“ – Mathias Wengeler von Atheneum

Heute zu Gast: Mathias Wengeler von Atheneum. (Foto: Atheneum)

In der Serie „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“ fragen wir Webworker, worauf sie im Job nicht verzichten können. Heute zu Gast: Mathias Wengeler von Atheneum.

Mathias Wengeler ist Gründer und CEO des B2B-Experten-Netzwerks Atheneum, das weltweit rund 400.000 Experten vermittelt. Das Unternehmen hat kürzlich eine erfolgreiche Investition in Höhe von zehn Millionen Euro erhalten und gehört zu den frisch gekürten Focus-Wachstumschampions. Wengeler ist in Tokio aufgewachsen, lebte später in Paris, Oxford und Berlin und leitet Atheneum mittlerweile aus New York. Bevor er Atheneum in Berlin gründete, arbeitete er mehrere Jahre in Unternehmensberatungen, wo er aus seiner täglichen Arbeit heraus die Marktlücke erkannte. Sich richtig zu ernähren, gehört für Mathias Wengeler zu den wichtigsten Faktoren, um gut arbeiten zu können. In unserer „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“-Serie verrät er, was sonst auf keinen Fall fehlen darf.

5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann: Mathias Wengeler von Atheneum

Guter Espresso: Mein morgendlicher, extraheißer Espresso und ein kaltes Glas Mineralwasser – am liebsten noch mit einem Spritzer Zitrone – sind für mich am frühen Morgen unverzichtbar. Der Röstgeruch der Kaffeebohnen ruft bei mir sofort mediterrane Assoziationen hervor, sodass ich auch mit der gewissen Dosis südeuropäischer Gelassenheit in den Tag starten kann. Das ist für mich ein perfekter und vor allem positiver Start in den Tag. Dabei lasse ich mich auch nicht aus der Ruhe bringen. Selbst dann nicht, wenn mich mein E-Mail-Postfach schon zu diesem Zeitpunkt zum Arbeiten bringen will. Bei diesem Ritual lasse ich mich durch nichts und niemanden stören.

Morgenlektüre über das Tagesgeschehen: Während ich meinen Espresso genieße, dürfen auch tagesaktuelle Nachrichten nicht fehlen. Dabei lese ich zum einen Wirtschaftsnachrichten, aber vor allem informiere ich mich auch über das aktuelle Tagesgeschehen außerhalb vom Business, um auf dem neusten Stand zu sein. Außerdem ist das für mich eine Art, mich morgens zu entspannen, bevor ich dann in den hektischen New Yorker Verkehr eintauche.

Gute Musik: Ich bin ein absoluter Musik-Junkie. Meine Lieblingsmusik hilft mir, mich zu fokussieren und positiv zu bleiben. Am liebsten höre ich von Soul, Funk und Jazz inspirierte Playlists auf Soundcloud und sehr gerne auch handgemachte Musik aus den 70ern und 80ern. Musik fängt an, mir richtig Spaß zu machen, wenn man hört, dass da noch echte Instrumente im Spiel sind und man noch etwas von der Stimme der Musikerin oder des Musikers hört. Heutzutage wird so viel mit irgendwelchen Maschinen produziert, dass da oft das Besondere verloren geht.

Ausreichende Pausen: In regelmäßigen Abständen gehe ich an die frische Luft. Dort kann ich dann einfach die Gedanken fließen lassen und mal kurz der Alltagshektik entfliehen. Wenn ich im Central Park spazieren gehe, vergesse ich manchmal, dass ich mitten in New York bin. Mir wurde einmal mitgegeben, dass erfolgreiches Business-Building sowohl „Working in the Firm“ (also das Tagesgeschäft, stark operativ) als auch „Working on the Firm“ (strategisch, mit etwas Distanz) umfasst. Beides versuche ich täglich, bestmöglich in meinen Arbeitstag zu integrieren.

Quality Food: Ich bin ein echter Foodie! Hochwertiges, frisches Essen ist mir extrem wichtig und das Mittagessen ist in meinem Tagesablauf ein wichtiger Anker. Mich richtig zu ernähren, gehört für mich auch zweifellos zu den wichtigsten Faktoren, um im Alltag effektiv zu sein. Wenn ich das nicht tue, dann merke ich direkt, dass meine Konzentration schneller nachlässt. Am liebsten esse ich einen frischen Salat mit saisonalen Bestandteilen, wie etwa Pilzen im Herbst. In New York gibt es zum Glück sehr viel Auswahl und auch tolle Meeresfrüchte, frischen Fisch und lokales Gemüse.

Alle Artikel aus dieser Serie findet ihr hier.

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