Anzeige
Anzeige
Fundstück
Artikel merken

Shhh! Horrorspiel-Herausforderung auf Steam: Wer hält 20 Minuten ohne Schrei durch?

20 Minuten an einem gruseligen Ort aushalten, ohne zu schreien – dann habt ihr das Spiel gewonnen. Ein Game auf Steam setzt auf eine sehr simple Spielmechanik und auf eine ganz spezielle Zielgruppe. Es geht darum, viral zu gehen.

2 Min. Lesezeit
Anzeige
Anzeige
Shh! will euch zum Schreien bringen. (Screenshot: 616 Games)

Das Ziel eines jeden Horrorspiels ist der Schrecken. Sei es durch psychologischen Horror, der sich unter eure Haut setzt, oder einen gut gesetzten Jumpscare, der euch zum Schreien bringt. Wenn ein Horrorspiel gut gemacht ist, wird es intensive Reaktionen aus euch herauskitzeln.

Anzeige
Anzeige

Ein neues Steam-Spiel mit dem lautmalerischen Titel Shhh! macht genau das zum Spielprinzip. Mit einem Headset auf dem Kopf (denn ohne Mikrofon geht es nicht) spielt ihr so lange, bis euch ein Schrei entfährt. Dann ist das Spiel vorbei.

Zum Start von Shhh! ist nur ein Szenario erhältlich. Die Entwickler versprechen jedoch zwei weitere, die in den kommenden Monaten erscheinen sollen. Die Prämisse ist dabei sehr einfach: Ihr bewegt euch mit einer VHS-Kamera durch gruselige Orte, die von Geistern und ähnlichem Personal heimgesucht werden. Wenn ihr es schafft, 20 Minuten lang nicht zu schreien, habt ihr gewonnen.

Anzeige
Anzeige

Die einzige Gameplay-Mechanik ist dabei euer Mikrofon. Eine Aufgabe habt ihr nicht, ihr bewegt euch durch die Szenarien und versucht, nicht zu schreien. Freilich funktioniert Shhh! daher nur bei Gamern, die auch tatsächlich schreien, wenn sie sich erschrecken – und das dürften nicht allzu viele sein.

An wen sich das Spiel richtet

Es wird nach kurzem Spielen schnell klar, an wen sich dieses Spiel richtet: Streamer. Es ist ganz auf den Effekt ausgelegt, sich selbst beim Spielen zu filmen und die Zuschauenden daran teilhaben zu lassen, wie lange man es an diesen verfluchten Orten aushält.

Anzeige
Anzeige

Durch die Optik und den Sound des Spiels entsteht direkt eine bedrohliche und bedrückende Atmosphäre, die die Angst vor dem nächsten Jumpscare noch verstärkt. Sowohl Streamende als auch Zuschauende warten nur auf den nächsten Schrecken – und ob dem Spieler oder der Spielerin dabei ein Schrei entfährt.

Das ist durchaus klug gemacht. Shhh! ist aber ein Spiel, das nach kurzer Zeit seinen Reiz verliert. Es ist auf den einen Schrei ausgelegt – kostet dafür aber auch nur zwei Euro. Vor allem aber ist es ein Spielkonzept, das ganz aus die Viralität setzt. Auf Tiktok, Youtube und Twitch sollen sich Leute bei ihrem Horrortrip filmen. Und wer vor einer Kamera sitzt, schreit natürlich viel eher, als jemand, der allein in seinem Zimmer hockt.

Anzeige
Anzeige

Das Mikrofon wird wichtiger

Shhh! ist jedoch nicht das erste Spiel, dessen Spielkonzept sich ganz ums Mikrofon dreht. Das bekannteste Spiel ist wohl Phasmophobia. Zusammen mit drei Mitspielern gilt es hier, ein Haus von Geistern zu befreien. Dazu müssen bestimmte Aufgaben erfüllt werden, wie etwa Fotos von den Spukgestalten zu machen.

Das Besondere an dem Spiel ist, dass die Geister darauf reagieren, was die Spieler und Spielerinnen sagen. So erscheinen etwa Verstorbene, wenn man ihre Namen nennt. Nur sind diese selten nett – und das Kreischen der Mitspieler führt dann schnell zum Tod der Gruppe. Das Spiel hört also mit und passt sich, wenn auch nur rudimentär, dem Gesagten an.

In diesem Konzept liegt durchaus noch viel Potenzial. Horrorspiele werden den Blick der Spieler und Spielerinnen, besonders in VR, und ihre Stimme zukünftig wohl noch viel mehr einbeziehen. So wird der Horror noch lebendiger – und hat das Potenzial, direkt viral zu gehen.

Anzeige
Anzeige

Von diesen 6 Horror-Games habt ihr wahrscheinlich noch nicht gehört:

Von diesen 6 Horror-Games habt ihr wahrscheinlich noch nicht gehört Quelle:

Mehr zu diesem Thema
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Schreib den ersten Kommentar!
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Anzeige
Anzeige