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Smartsneaker: Diese gibt es und das können sie

Smartsneaker im Überblick. (Foto: Adidas Originals)

Armbänder und Uhren sind bereits smart, jetzt werden auch Schuhe technisch hochgerüstet. Sogenannte Smartsneaker werden schon von diversen Herstellern entwickelt. Darunter auch große Marken wie Nike, Adidas und Puma.

In der Zeit der Digitalisierung ist es gut vorstellbar, dass all unsere Kleidungsstücke miteinander und natürlich mit Smartphone und Smarthome synchronisiert sein werden. Beeindruckende Hard- und Software, die Social-, Fashion- und Gaming-Erfahrungen zusammenbringt. Diese Schuhe teilen euch wortwörtlich mit, wie euer Tag gelaufen ist. Wir haben für euch einen Überblick zu aktuellen Wearables für die Füße erstellt.

Der Smartsneaker von Digitsole

Digitsole hat seinen Smartshoe 2016 auf der CES vorgestellt, nachdem der Hersteller bereits 2015 smarte Einlegesohlen auf den Markt gebracht hatte. Ein Klick auf den Button in der zugehörigen App Run Profiler und das integrierte Zugsystem passt den Schuh an den Fuß an und sorgt für perfekten Halt.

Für alle Tracking-Fanatiker, Sneaker-Liebhaber und Gadget-Enthusiasten sammelt und analysiert die App Daten zum Gang und zählt die Schritte. Der Grad der Polsterung ist einstellbar und die 3D-Laufanalyse zeigt genau, welcher Teil des Fußes den Boden zuerst berührt und ob gewisse Laufgewohnheiten ein Risiko für eine Verletzung oder Erkrankung darstellen.

(Screenshot: Digitsole.com)

Besonders im Winter praktisch: Der Smartshoe ist wasserdicht und kann eure Füße auf bis zu 45 Grad Celsius erwärmen. Ohne Hitzeregulation hält der Akku sogar mehrere Wochen durch, mit Hitzeregulation allerdings nur fünf bis acht Stunden. Den Smartshoe für etwa 270 Euro gibt es in drei Varianten: als Sportschuh, Sneaker und als High Heels. Allerdings sucht man im Onlineshop des Herstellers momentan vergeblich nach dem Smartshoe, obwohl die geplante Auslieferung für Dezember 2017 angesetzt war.

Digitsole Run Profiler
Preis: Kostenlos
Digitsole Run Profiler
Preis: Kostenlos

Übrigens: Auf Indiegogo könnt ihr mit dem Runtopia Reach in „normal“ aussehende Laufschuhe investieren – für all diejenigen, denen der Smartshoe von Digitsole zu abgespaced aussieht.

Xiaomi Mijia Smartshoes

Xiaomi bietet in den Mijia Smartshoes einen integrierten Schrittzähler, der mit einer App synchronisiert ist. Der quadratische Sensor kann in die Sohle eingelegt werden, ist dadurch aber nicht in der Lage, den Puls zu messen oder Werte zur Bestimmung der Trainingsintensität anzuzeigen. Da man den Schuh in Deutschland in keinem der großen Onlineshops offiziell erwerben kann, muss man auf unbekannte Shops zurückgreifen, in denen der Schuh dann mit Versand aus China bei rund 80 Euro liegt.

Sensoria

Auch Sensoria hat ein dem Mijia ähnliches Modell entwickelt, allerdings mit dem Vorteil, dass der Tracking-Sensor herausnehmbar ist und sich in andere Sensoria-Schuhe einsetzen lässt – praktisch.

Nike Adapt BB

Erst kürzlich hat Nike seinen Adapt BB vorgestellt, einen selbstschnürenden Basketballschuh mit iPhone-Bedienung, der die Schnürung eigenständig korrigiert. Ein kleiner Motor in der Sohle zieht die Schnürsenkel an, um das Obermaterial zu straffen.

Der Akku der Schuhe soll 14 bis 20 Tage durchhalten und benötigt vier Stunden, bis er wieder voll ist. Das Aufladen erfolgt ohne Kabel per Induktion, indem die Schuhe einfach auf die Ladematte gestellt werden. Die Schuhe lassen sich übrigens auch mit leerem Akku noch öffnen.

In der Nike-Adapt-App sollt ihr die Passform optimieren, zwischen verschiedenen Voreinstellungen wechseln, den Akkustand prüfen und die Optik des Schuhs beeinflussen können, indem ihr die zwei seitlichen Leuchtpunkte personalisiert, die in der Sohle verbaut sind. Die App erscheint allerdings erst in Kürze, und auch der Schuh ist vorerst nur für 350 US-Dollar in den Vereinigten Staaten erhältlich. Global soll der Verkauf am 17. Februar 2019 starten.

(Screenshot: Nike.com)

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2 Kommentare
Martin P.

Da habt Ihr aber noch eine neue Technologie bei der SmartSneaker Auflistung vergessen. Gibt neuerdings einen „selbst bindenden“ Schuh mit komplett freihändiger Funktion, der ohne Akku oder Elektromechanik auskommt und stattdessen ein Formspeicherelement in der Sohle eingebaut hat. Durch einen leichten Fersendruck lässt sich der Sneaker dadurch schließen und öffnen. Neben einem integrierten NFC TAG ist der optional auch weiter individualisierbar (eigenes Schaft- oder Sohlenlogo) und er ist sofort lieferbar :-)

Antworten
Jennifer Lee Delic

Hallo Martin,
vielen Dank für dein Feedback! Das hört sich sehr spannend an, von welchem Hersteller ist denn dieser Schuh?

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