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Spam und Malware: Googles KI-Suche zeigt unerwünschten Content prominent an

Mit seiner neuen KI-getriebenen Suche will Google für noch bessere Ergebnisse von Anfragen sorgen – eigentlich. Aktuell zeigt die sogenannte Search Generative Experience auch Spam- und Malware-Sites an.

1 Min.
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Die Google-Suche bringt nicht immer das gewünschte Ergebnis. (Foto: Tada Images / Shutterstock)

Google arbeitet weiter an seiner Search Generative Experience (SGE) genannten KI-Suche – seit einigen Tagen berichten Nutzer:innen, dass sie neben den altbekannten Suchergebnissen auch einen „KI-Überblick“ ausgespielt bekommen. Der hat es allerdings in sich.

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Wie SEO-Expertin Lily Ray auf X (ehemals Twitter) berichtet, beinhalten die KI-generierten Vorschläge vor allem Spam – in ihrem Fall für Websites, die angeblich Hundewelpen anbieten.

Die Tech-News-Website Bleeping Computer hat sich den Fall daraufhin genauer angeschaut und herausgefunden, dass in der SGE nicht nur Spam-Seiten, sondern auch solche, die Malware enthalten, gelistet werden. Wer einen dieser Links klickt, landet über zahlreiche Redirects auf Websites, die beispielsweise wie Youtube aussehen und Besucher:innen auffordern, Browser-Notifications zu erlauben.

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Googles SGE zeigt Spam- und Malware-Sites an

Tun sie das, werden sie zugespammt – mit Affiliate-Programmen für gefakte Tech-Support-Seiten, Fake-Giveaways wie angeblich kostenlosen iPhones oder vermeintlichen Alarmen, dass Viren auf dem Rechner gefunden worden seien.

Dabei geht es auch darum, persönliche Daten der Nutzer:innen abzugreifen und an andere Scammer:innen weiterzuverkaufen.

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In einigen Fällen warben diese Pushnachrichten sogar für Erweiterungen, die den Browser hijacken und in der Folge Malware installieren könnten.

Weil Google die KI-generierten Ergebnisse in natürlicher Sprache präsentiert, wirken sie auf viele Nutzer:innen besonders vertrauenserweckend – eben so, als würde ein:e Freund:in eine Empfehlung aussprechen. Wenn sich dann Malware und Spam daruntermischen, ist das natürlich besonders gefährlich.

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Der Suchmaschinenkonzern selbst verweist Bleeping Computer gegenüber auf das Katz-und-Maus-Spiel mit Scammer:innen und Spammer:innen, die ihre Techniken ebenso regelmäßig aktualisieren wie Google selbst. Man arbeite kontinuierlich an Maßnahmen gegen Spam und habe die genannten Beispiele bereits entfernt.

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