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Leaks nach Cyber-Attacken: „Stalker 2“-Studio appelliert an Fans

Seit über einem Jahr hat das Gaming-Studio GSC Game World mit Cyberattacken zu kämpfen. Nun droht offenbar ein Leak. Die „Stalker 2“ Entwickler:innen wenden sich direkt and die Fans.

Von Jennifer Caprarella
2 Min. Lesezeit
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Trotz widriger Umstände inklusive Cyberangiffen soll „Stalker 2“ noch 2023 erscheinen (Bild: GSC Game World)

Seit Beginn des russischen Invasionskrieges hat das in der Ukraine ansässige Entwicklerstudio GSC Game World eigenen Angaben zufolge immer wieder mit Cyberngriffen zu kämpfen. Das erschwert nicht nur die Arbeit an dem Spiel „Stalker 2: Heart of Chornobyl“, sondern könnte jetzt auch Leaks zur Folge haben.

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Selbsternannte Fans drohen mit Leak

In einem Tweet hat sich GSC Game World an die Öffentlichkeit gewandt. Darin teilt das Studio mit, dass sich eine Gruppe via einer russischen Social-Media-Plattform zu einem Hacking-Angriff auf das Studio bekannt hat.

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Wie die Website Dualshockers berichtet, haben die Hacker:innen, die sich selbst als Fans bezeichnen, Screenshots als Beweis für den Datenbesitz gepostet.

Kuriose Forderungen

Damit sie die Daten zu „Stalker 2“ nicht leaken, fordern sie die Veröffentlichung des Spiels in Russland in lokalisierter Form. Auch an der Einstellung von GSC Game World gegenüber Russland und Belarus scheinen sich die Hacker:innen zu stören.

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Offenbar gibt es auch persönliche Gründe für den Hack: Ein aus eigener Sicht ungerechtfertigt gesperrtes Discord-Konto solle wieder freigegeben werden.

Das Entwicklerstudio sendet Bitte an Fans

Versuche, GSC Game World einschüchtern zu wollen, seien „vollkommen zwecklos“, wie das Studio auf Twitter erklärt. Es sei nicht der erste Versuch, die Belegschaft mit Spieledaten oder auch persönlichen Informationen einschüchtern zu wollen, und als ukrainisches Unternehmen hätte das Studio in Kriegszeiten mit weit mehr zu kämpfen.

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Stattdessen wenden sich die Entwickler:innen direkt an ihre Fans, potentielle Leaks zu „Stalker 2“ weder anzusehen noch zu teilen. „Materialien, die veraltet oder noch in Arbeit sind, könnten den Eindruck vom endgültigen Spiel verzerren“, schreibt das Studio.

Spieleentwicklung unter extremen Bedingungen

Auch ohne Cyberangriffe findet die Fertigstellung von „Stalker 2“ unter erschwerten Umständen statt. Zu Kriegsbeginn mussten 500 Angestellte von GSC Game World in ein hastig eingerichtetes Büro in Prag evakuiert werden, wie Wired berichtet hat. Die zurückgebliebenen Entwickler:innen würden aus dem Homeoffice im Kriegsgebiet arbeiten.

Man könne ein Buch über die Strapazen des Unternehmens seit Beginn des Krieges schreiben, hat Produktionschefin Maria Grygorovych dem Magazin erklärt. Dennoch soll „Stalker 2“ Ende 2023 erscheinen.

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