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Startup-Investitionen in der Corona-Pandemie: Deutschland ist großer Verlierer

Brexit und Corona-Pandemie hatten kaum negative Auswirkungen auf die Investitionen in europäische Startups. Deutschland steht hier aber als großer Verlierer da. Berlin rutscht im Städteranking ab.

2 Min.
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Startup-Hochburgen: Berlin fällt hinter Paris zurück. (Foto: Shutterstock)

Im vergangenen Jahr haben der Brexit und die Corona-Pandemie das Wachstum in vielen Wirtschaftsbereichen zum Teil stark gebremst. Einige Branchen, wie etwa der E-Commerce, boomten dagegen. Kaum negative Auswirkungen von Coronakrise und Ausscheiden Großbritanniens aus der EU spürten offenbar auch die Startups in Europa. Deutschland ist hier die große Ausnahme. Denn hierzulande gab es ein kräftiges Minus beim Finanzierungsvolumen durch Investoren.

Deutsche Startups: Minus bei Investitionen

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Startups verbuchten laut einer entsprechenden Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY im Jahr 2020 insgesamt Kapitalspritzen in der Höhe von 5,3 Milliarden Euro. Das bedeutet ein Minus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie N-TV schreibt. In Frankreich stieg das Finanzierungsvolumen dagegen um 3,4 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro. Britische Startups konnten sich bei den Investitionen sogar über ein Wachstum von rund 25 Prozent auf 13,9 Milliarden Euro freuen.

Im Städteranking musste Berlin entsprechend seinen Platz hinter London (10,5 Milliarden Euro) an Paris abgeben, dessen Startups rund 3,9 Milliarden Euro einsammeln konnten. Berlin kommt auf gut drei Milliarden Euro. München muss sich mit Platz 6 zufriedengeben. Insgesamt sorgte laut EY vor allem das starke zweite Halbjahr dafür, dass das Finanzierungsvolumen bei europäischen Startups um 17 Prozent auf 36,5 Milliarden Euro anstieg.

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Coronakrise steigert Startup-Bedeutung

Bei der Zahl der Finanzierungsrunden war das Wachstum sogar noch größer – hier gab es gegenüber 2019 ein Plus von 58 Prozent auf knapp 6.700. Den Branchenanalysten zufolge sorgten vor allem die in der Coronakrise zutage getretenen Herausforderungen für die Wirtschaft in puncto Digitalisierung oder IT-Sicherheit dafür, dass die entsprechenden Startups für Kapitalgeber attraktiv sind. Diese Dynamik soll auch 2021 anhalten.

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Aber noch einmal zurück zum deutschen Startup-Markt. Mit Ausnahme der Bundesrepublik habe es 2020 auf allen Top-10-Märkten höhere Startup-Investitionen als im Vorjahr gegeben. Hierzulande, so EY, mangele es an Deals im höheren dreistelligen Millionenbereich. Die Berliner Auto1 Group, Lilium und Tier Mobility standen am besten da, was die Höhe an Investitionen angeht. Die EY-Studie lag der Nachrichtenagentur dpa vorab vor.

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