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Stripe: Amerikas Payment-Superstar startet in Deutschland

Stripe: Bezahlungen künftig ohne Bitcoin. (Bild: Stripe)

Der US-Payment-Anbieter Stripe startet nach mehrjähriger Testphase in Deutschland. Online-Händler dürfte das freuen.

In den USA hat sich Stripe schon längst einen Namen gemacht: Auf die Software des Payment-Anbieters vertraut mit Facebook, Salesforce, Slack oder Twitter fast das gesamte Who-is-Who der Technologie-Branche. Entsprechend hoch fällt die Bewertung von Stripe nach Meinung von Experten aus: 9,2 Milliarden US-Dollar.

Mit Stripe können etwa Online-Händler ihren Shop unter anderem bequem um eine kreditkartengestützte Zahlungsfunktion ohne Grundgebühr und zusätzliche Verträge ergänzen. Insgesamt, so verspricht das Unternehmen, werden 130 verschiedene Währungen unterstützt. Seit dem Start des Dienstes im Jahr 2011 konnten allerdings lediglich Kunden aus den USA oder Großbritannien diese Funktionen nutzen – bis jetzt. Denn nach mehrjähriger Testphase steht Stripe ab sofort auch deutschen Nutzern uneingeschränkt zur Verfügung.

Stripe nutzen: So geht’s

Dazu müssen sich Entwickler oder Shopbetreiber einfach auf der Website von Stripe registrieren und können – so verspricht das Unternehmen – mithilfe einer einzigen API in wenigen Minuten und ohne großen Programmieraufwand loslegen.

Stripe ermöglicht die einfache Akzeptanz von Kreditkartenzahlungen. (Screenshot: t3n.de)

Zum Funktionsumfang gehört beispielsweise die Erstellung von Abonnements für wiederkehrende Zahlungen sowie die Nutzung von Tools wie Sigma oder Radar, mit denen sich Daten auswerten und Betrugsabsichten von Käufern erkennen lassen. Betreiber von Marktplätzen dürften sich außerdem über die nun mögliche Nutzung von Stripe Connect freuen: Die Bezahlschnittstelle soll vor allem die Auszahlung von erzielten Umsätzen an teilnehmende Partner erleichtern.

Was die Nutzung von Stripe kostet

Die Preisgestaltung soll nach Angaben von Stripe einfach und kalkulierbar sein. So fallen bei jeder Zahlung mit europäischer Kreditkarte Gebühren in Höhe von 1,4 Prozent auf den Warenwert zuzüglich 25 Cent an, bei nicht-europäischen Karten liegt die Pauschale bei 2,9 Prozent zuzüglich 25 Cent.

Neben Kreditkarten unterstützt Stripe übrigens auch Apple Pay, Android Pay sowie einige der beliebtesten europäischen Zahlungsmethoden. Dazu zählen unter anderem SEPA Direct Debit, Sofortüberweisung und Giropay. Ein in Deutschland ansässiges Team soll Nutzer bei Fragen auf Deutsch unterstützen. Stripe beschäftigt heute mehr als 700 Mitarbeiter und hat seinen Hauptsitz in San Francisco.

Mehr zum Thema: Stripe schnappt sich eine halbe Milliarde Dollar

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7 Reaktionen
Ctzulu

25cent nennt man heutzutage Wucher... Und das hat bei mit keine zukunft

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indiandy

Alternative??

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Albert Brückmann

Kapiere ich nicht. Ich setze strips auch schon seit 2 Jahren in DE ein. Warum geht ihr mit keiner Silbe darauf ein, was sich hier verändert hat?

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Ich

Facebook, Salesforce, Slack oder Twitter sind also "fast das gesamte Who-is-Who der Technologie-Branche". Was ist denn mit diesen ganzen kleineren Firmen wie Amazon, Apple oder Microsoft?

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C64

Ich bin jetzt gerade ein wenig irritiert, da wir schon seit einigen Monaten Stripe im in Deutschland in einen deutschen Shop im Einsatz haben - inkl. von Stripe gestelltem Shopware-Plugin *nix raff*

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Felix

Wie unterscheiden die sich von zB Paypal?

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KingA

Paypal ist im Prinzip ein E-Mail-Konto mit Bezahlfunktion. Stripe ist eigentlich ein richtiges Bankkonto mit Bezahlfunktion. Gebühren sind geringer, dazu kann man Unterkonten anlegen. Beispiel, wenn du Ebay bist und 1000de Händler hast, dann kannst du mit Stripe für jeden ein eigenes Konto anlegen und auszahlungen automatisieren. Mehr oder weniger kann man sagen, Funktionsumfang von Paypal ist eher auf den End-User ausgerichtet, Stripe ist mehr für Gewerbekunden. Außerdem lassen sich mit Stripe ganz einfach Abo-Zahlungen realisieren, was bei Paypal eine Tirade ist...

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