Stripe

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Ein Woocommerce-Shop über WordPress ist schnell aufgesetzt. Allerdings stellt sich vielen zurecht die Frage, wie sich der Checkout ordnungsgemäß überprüfen lässt. Dazu haben Bezahldienste wie Stripe und Paypal Test- oder Sandboxmodi entwickelt. Dank dieser Mechanismen lassen sich die Prozesse beim Checkout sehr gut durchspielen.

Was ist Stripe?

Bei Stripe handelt es sich um einen Bezahldienst, mit dem sich Zahlungen über Sepa, Giropay, Mastercard und Visa sowie diverse andere Zahlungsmethoden abwickeln lassen. Dabei fallen je nach Zahlungsmethode unterschiedliche Kosten an, die der Anbieter des Shops zu bezahlen hat. Der Endkunde spürt von diesen Kosten in der Regel nichts. Stripe lässt sich in zahlreichen Shops einbinden, wodurch der Shop-Besitzer seinen Kunden eine Vielzahl von Zahlungsmethoden zur Verfügung stellen kann. Um nicht im Live-Betrieb der Website feststellen zu müssen, dass etwas nicht stimmt, bietet Stripe einen Testmodus an. Mittels Testmodus lässt sich der Bestell- und Bezahlprozess von Anfang bis Ende durchspielen.

Woocommerce: Erste Schritte mit dem Stripe-Gateway

Um Stripe in einer Woocommerce-Installation zu nutzen, bedarf es einer Installation des Stripe-Plugins. Die Software lässt sich im Plugin-Verzeichnis von WordPress wiederfinden und von dort aus direkt installieren. Die komplette Einrichtung des Gateways findet im Backend von WordPress statt. Ein bestimmtes Theme ist dafür nicht nötig. Demnach eignet sich sowohl das Storefront-Theme als auch Page Builder wie Divi oder Elementor. Nach erfolgreicher Installation eines Themes sowie von Woocommerce und dem Stripe-Gateway wird eine API des Bezahldienstes benötigt. Diese lässt sich direkt bei Stripe erstellen - nach der Erstellung eines Accounts. Ist der Account eingerichtet, finden sich im Bereich „Developers“ die API-Keys. Sie werden für das Stripe-Gateway und die ersten Testbestellungen dringend benötigt. Es gibt einen Publishable Key und einen Secret Key. Nach der Eingabe der Testschlüssel in das Stripe-Gateway der WordPress-Installation greift das System automatisch auf die Library des Dienstleisters zu. Darüber hinaus befinden sich im unter „Developers“ die sogenannten Webhooks. Dort hinterlegt der Shop-Betreiber die URL seines Webshops. Unter „Events“ werden alle Bestellungen aufgezeigt.

Damit das Bezahlen mit dem Dienstleister funktioniert, ist eine verschlüsselte Datenübertragung dringend nötig. Das heißt, zumindest beim Checkout sollte ein gültiges SSL-Zertifikat vorliegen und eine Weiterleitung auf HTTPS erfolgen. Nur dadurch ist eine sichere und geschützte Übertragung der Kundendaten gewährleistet. Um keine potenziellen Einnahmen zu verlieren, sollten Shopbetreiber sich an der Checkliste orientieren, um den Bezahlprozess mit Kreditkarte so simpel wie möglich zu gestalten und weniger Bestellabbrüche zu verursachen.

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