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Gadgets & Lifestyle

Surface Pro 4 im Test: Microsofts Windows-10-Tablet mit „Hello“-Effekt

Surface Pro 4. (Foto: t3n.de)

| Hinweis: Artikel enthält Provisions-Links – Was ist das?

Microsoft hat mit dem Surface Pro 4 die mittlerweile vierte Generation seines Hybriden, der Notebook und Tablet zugleich sein will, vorgestellt. Wir haben das Windows-10-Gerät ausprobiert.

Surface Pro 4: Design, Verarbeitung, Handling

Surface Pro 4. (Foto: t3n)
Surface Pro 4 – der Stift ist inklusive, das Keyboard nicht. (Foto: t3n)

Rein äußerlich unterscheidet sich das Anfang Oktober vorgestellte Surface Pro 4 so gut wie überhaupt nicht von seinem Vorgänger, dem Surface Pro 3, das im Mai letzten Jahres seine Premiere feierte. Das 2-in-1-Gerät besteht weiterhin aus hochwertigem Magnesium und lässt sich mit einem stufenlos verstellbaren Standfuß positionieren und ist in ein mattes Grau getüncht. Nur das geschulte Auge erkennt, dass auf der Rückseite das glänzende Microsoft-Logo den Surface-Schriftzug ersetzt hat. Auch am Display hat sich etwas getan: Anstelle eines 12-Zoll-Displays mit 2.160 x 1.440 Pixeln kommt bei gleicher Gehäusegröße ein 12,3 Zoll in der Diagonale messender Screen mit 2.736 x 1.824 Pixeln zum Einsatz. Wie auch das Surface Pro 3 besitzt das Surface-4-Display ein Seitenverhältnis von 3:2, wodurch das Tablet mehr ein Arbeitsgerät fürs Büro als ein Gaming-Tablet ist.

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Spieglein, Spieglein ...  auf der Rückseite des Surface Pro 4. (Foto: t3n)

Wo wir schon bei der Front sind: Das schmückende Windows-Logo des Surface Pro 3, hinter dem sich ein recht sinnloser kapazitiver Button versteckte, ist Geschichte. Trotz des größeren Displays ist das Surface Pro 4 (Provisions-Link) mit seinen Abmessungen von 292,10 x 201,42 x 8,45 Millimetern dünner als sein Vorgänger, der noch 292,1 x 201,4 x 9,1 Millimeter groß war.

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Microsoft konnte die Displaydiagonale des Surface vergrößern und die Abmessungen des Vorgängers beibehalten. (Foto: t3n)

Darüber hinaus ist Microsofts Hybrid-Gerät mit seinen 786 Gramm knapp 20 Gramm leichter als sein Vorgänger. Um es dauerhaft als Tablet zu verwenden, ist es allerdings immer noch ein wenig zu schwer. Als Notebook hingegen ist es ein Fliegengewicht, wenngleich die 310 Gramm des optional für knapp 150 Euro erhältlichen Type-Covers hinzuzurechnen sind.

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Das Surface Pro 4 besitzt jeweils einen mini-HDMI- und USB 3.0-Port. (Foto: t3n)

An der Verarbeitung des Surface ist nichts auszusetzen. Dank des Metallgehäuses ist das Gerät absolut verwindungssteif und gegen Fingerabdrücke gefeit.

Surface Pro 4. (Foto: t3n.de)

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Surface Pro 4: Harware-Keyboard und mehr Anschlüsse nur gegen Aufpreis

Was die Anschlüsse des Surface Pro 4 angeht, so gibt es einen USB-3.0- und einen mini-HDMI-Port. Außerdem ist ein microSD-Kartenleser an Bord, den Microsoft aber gut hinter dem Standfuß versteckt hat. Eine 3,5-Millimeter-Kopfhörerbuchse ist ebenso zu finden. In der Grundausstattung ist das Surface Pro 4 eigentlich „nur“ ein schickes Windows-Tablet mit Oberklasseausstattung und einer verhältnismäßig großen Displaydiagonale. Um das Optimum aus dem Windows-10-Gerät herauszuholen und es auch als Notebook verwenden zu können, ist das Type-Cover vonnöten.

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Das Surface Pro 4 ist ideal für kleine Schreibtische. (Foto: t3n)

Um das Tablet mit weiteren Anschlüssen auszustatten und es gewissermaßen Desktop-fähig zu machen, kann man sich außerdem eine Dockingstation anschaffen, die mit knapp 230 Euro zu Buche schlägt und das Tablet um zwei Mini-Display-Ports, einen ein Gigabit-Ethernet-Anschluss, vier USB-3.0-Ports sowie einen Audioausgang zu erweitert. Wer das Tablet auch als Notebook verwenden möchte, sollte also tunlichst in das Type-Cover investieren. Falls ihr schon das Keyboard-Cover des Vorgängers besitzt, könnt auch das weiterhin verwenden, denn es ist mit dem neuen Gerät kompatibel.

Das neue Type-Cover wurde allerdings an vielen Stellen verbessert und verfügt über ein Touchpad, das laut Microsoft 40 Prozent größer als das Vorgängermodell ist. Das Touchpad reagiert schnell auf Eingaben – an die Qualität eines MacBook-Trackpads von – sorry  Apple – kommt es aber nicht heran. Das mit Hintergrundbeleuchtung versehene Keyboard weiß indes zu gefallen: Die Tasten besitzen einen guten Druckpunkt, sodass das Tippen auch längerer Texte kein Problem ist. Praktisch: Das Type-Cover kann zum Transport auch als Displayschutz verwendet werden. Wer die Surface-Keyboard-Kombo jedoch zum Arbeiten auf den Schoß nehmen möchte, wird wenig Freude haben. Zwar ist das Type-Cover etwas fester als der Vorgänger, dennoch fehlt der Konstruktion die Stabilität, außerdem kann der dünne Standfuß auf Dauer auch unangenehm für den Oberschenkel werden. Hier kann das Surface einem ausgewachsenen Notebook nicht das Wasser reichen.

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Das Keyboard ist sehr gut, die Oberfläche des Surface-Pro-4-Type-Covers ist aber ein kleiner Staubmagnet. (Foto: t3n)

Auch wenn Microsoft sein Surface Pro 4 ohne das im Grunde äußerst sinnvolle Type-Cover verkauft, der Stylus mit seinen 1.024 Druckempfindlichkeitsstufen liegt dem Lieferumfang bei – immerhin knapp 70 Euro gespart. Mit dem Stift könnt ihr unter anderem handschriftliche Notizen anfertigen oder zeichnen. Praktisch: Der Stift lässt sich per Magnet einfach an das Surface „pappen“ und fällt auch nicht so schnell ab.

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Der Stylus lässt sich bequem per Magnet am Surface-Gehäuse befestigen. (Foto: t3n)

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2 Reaktionen
TheAl

"Nur das geschulte Auge erkennt, dass auf der Rückseite das glänzende Microsoft-Logo den -Schriftzug ersetzt hat."
Surface3: http://goo.gl/cUqgHE
Surface4: http://goo.gl/C5Wwvb
Also da geb ich euch recht, ohne geschultes Auge ist da echt kein Unterschied zu erkennen.

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