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Fundstück

Deshalb ist Taylor Swift eine Cybersecurity-Ikone

In unserer Reihe „Wusstet ihr, dass …“ gibt es regelmäßig einen Funfact für euch. Dieses Mal Thema: Sängerin Taylor Swift und ihre Vorbildfunktion in Sachen Cybersicherheit.

2 Min.
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Cybersecurity-Ikone: Taylor Swift im Jahr 2018. (Foto: Kathy Hutchins/Shutterstock)

Menschen von einfachen Datenschutzpraktiken zu überzeugen, ist schwierig genug. Verwendet einen Passwortmanager, öffnet keine Anhänge und Links von Absendern, die ihr nicht kennt, installiert regelmäßig alle Softwareupdates … Best Practices zum sicheren Umgang mit der eigenen digitalen Identität gibt es viele. Sie alle zu befolgen, überfordert viele Menschen.

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Auch wer sich dessen bewusst ist, dass es wichtig ist, die eigenen persönlichen Daten zu schützen, ist schnell überfragt. Wo anfangen? Was muss ich unbedingt wissen, um meine digitale Identität zu schützen? Und wann ist es genug?

„Ich drehe durch, wenn ich nur darüber nachdenke“

Zum Glück gibt es mit Taylor Swift einen Promi, der sich vorzüglich als Vorbild in Sachen Cybersecurity eignet. Über ihr Sicherheitsbedürfnis spricht die Sängerin immer wieder.

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Dabei geht es ihr allerdings nicht nur darum, ihr Privatleben vor Paparazzi abzuschirmen. Sie zeige ein scharfes Verständnis dafür, warum digitale Sicherheit so wichtig für sie ist, schreibt der Guardian im Jahr 2019. In einem Interview mit dem Rolling Stone verriet Swift 2014, dass sie die einzige Vollversion ihres damals noch unveröffentlichten Albums „1989“ auf ihrem iPhone aufbewahre – und es aus Angst davor, abgehört zu werden, nur über Kopfhörer abspiele.

„Lass uns erst gar nicht über Abhörgeräte sprechen. […] Ich drehe durch, wenn ich nur darüber nachdenke, was ich alles an Technologie nicht verstehe.“ „Zum Beispiel Lautsprecher. Lautsprecher geben Töne von sich. Können sie also auch Geräusche einfangen?“ „Oder,“ hält sie ihr Smartphone im Gespräch mit dem Rolling-Stone-Reporter hoch, „das können sie einschalten, oder? Wir wissen es nicht!“

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Dass Swift damit einen 2019 entdeckten Bug in iOS vorhergesagt hat, ist vielleicht etwas weit hergeholt, dass sich fünf Jahre später bewahrheitete, was die Sängerin 2014 zu fürchten schien, ist aber zumindest ein kurioser Zufall. Der Bug in Apples iPhone-Betriebssystem hatte es für kurze Zeit ermöglicht, dass man iPhone-Nutzer via Facetime anrufen und vor Annahme des Anrufs mithören konnte, was am anderen Ende der Leitung passierte.

Extrem vorsichtig

2017 berichtete Ed Sheeran, nachdem er einen Song mit ihr aufgenommen hatte, von Vorsichtsmaßnahmen, mit denen Swift das noch unveröffentlichte Musikstück schützte. Plötzlich stand in San Francisco jemand mit einem verschlossenen Aktenkoffer vor seiner Tür. Darin befand sich ein iPad mit dem gemeinsamen Song.

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Er bekam das Lied – offenbar über Kopfhörer – vorgespielt, wurde gefragt, ob es ihm gefalle, und als er bejahte, nahm die Aktenkofferperson das iPad wieder mit. So bekam er den gemeinsamen Track zum ersten Mal zu hören.

2018 stand Swift in der Kritik, weil bei ihren Konzerten Gesichtserkennungssoftware zum Einsatz kam, um den Superstar vor Stalkern zu schützen.

Taylor Swifts extreme Vorsicht hat einen Parodie-Account auf Twitter inspiriert. Swiftonsecurity ist nicht nur witzig, der Account ist zudem eine der informativsten Cybersecurity-Ressourcen des Internets.

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Die Twitter-Bio verlinkt auf einen Blog namens „Decent Security“, mit dem universell passenden Untertitel: „Start Somewhere, Start here.“ Um seinem Alter-Ego gerecht zu werden, setzt Swiftonsecurity immer wieder Tweets ab, die auf den Popstar verweisen. Zum Geburtstag hat ein anderer Twitter-User Swiftonsecurity 2020 eine Patenschaft für das Maiskolben-Emoji geschenkt. Taylor Swift hätte sich sicher gefreut.

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