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Telefonische Krankschreibung: Corona-Sonderregelung endet zum 31. März

Patienten mit leichten Atemwegs­erkrankungen können sich nur noch bis zum 31. März telefonisch krankschreiben lassen. Ab dann müssen die Krankschreibungen wieder klassisch beim Arzt erfolgen.

2 Min. Lesezeit
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Die telefonische Krankschreibung entfällt bald. (Foto: Shutterstock/Lasido)

Nur noch morgen, am 31. März, sind telefonische Krankmeldungen möglich. Diese Art der Krankmeldung war während der Corona-Pandemie als Sonderregelung eingeführt worden, um überfüllte Wartezimmer zu vermeiden und die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

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Wie die Tagesschau berichtet, können sich Erkrankte mit leichten Atemwegs­erkrankungen ab dann nicht mehr rein telefonisch krankmelden. Ein Besuch beim Arzt wird dafür in den meisten Fällen wieder erforderlich.

Die Sonderregelung war vom Gemeinsamen Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen eingeführt worden.

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Regelung läuft aufgrund von Risikobewertung aus

Der Grund für das Auslaufen der Sonderregelung sei die aktuelle Risikobewertung des Robert-Koch-Instituts (RKI) zur Corona-Lage. Allerdings kann sie jederzeit wieder eingeführt werden, sollte sich die Lage erneut verschlechtern.

Trotzdem müssen Patienten nicht bei jeder Erkrankung zum Arzt: „Ganz unabhängig von der Pandemiesituation können Versicherte eine Krankschreibung auch bei einer Videosprechstunde erhalten – nicht nur bei leichten Atemwegs­erkrankungen“, sagte Josef Hecken, Vorsitzender des Bundesausschusses, der Nachrichtenagentur dpa.

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Das geht allerdings nicht bei jeder Erkrankung. Die Arbeitsunfähigkeit muss ohne eine unmittelbare körperliche Untersuchung festzustellen sein.

Was ist bei einer Krankschreibung erlaubt?

Habt ihr die Krankschreibung per Videosprechstunde oder regulär beim Arzt erhalten, ist die nächste Frage, was denn überhaupt erlaubt ist. Darf man, wenn man krank ist, zum Beispiel einkaufen gehen oder in die Kneipe?

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Grundsätzlich ist das Einkaufen gar kein Problem, da schließlich auch kranke Menschen etwas essen und trinken müssen. „Erwischt“ euch der Chef oder die Chefin also im Supermarkt, während ihr krankgeschrieben seid, solltet ihr keine Konsequenzen erwarten müssen.

Allerdings ist im kranken Zustand nicht alles erlaubt. Der Patient hat dafür zu sorgen, dass er so schnell wie möglich wieder fit ist. Jemand, der wegen eines Bandscheibenvorfalls krankgeschrieben ist, sollte sich also nicht beim Lauftraining erwischen lassen.

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