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Tesla Grünheide: Größte Batteriefabrik der Welt soll mit 1,14 Milliarden Euro gefördert werden

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hält 2.000 und mehr Arbeitsplätze im geplanten Batteriewerk Teslas in Grünheide für realistisch. Entsprechend hoch soll die Förderung ausfallen.

1 Min. Lesezeit
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So soll die Tesla Gigafactory 4 in Grünheide aussehen. (Bild: Tesla)

Die Angabe der zu erwartenden Arbeitsplätze in Teslas deutscher Batteriefabrik steht unter dem Vorbehalt des „Produkt- und Produktionserfolgs“, wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) dem Tagesspiegel bestätigt hat. Es ist also bloß eine Prognose, allerdings eine, die eine Verdoppelung der bisher erwarteten Zahlen bedeutet.

Tesla-Förderung soll abgestimmt und bewilligungsreif sein

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Aus der Luft gegriffen dürfte das BMWI die Zahl indes nicht haben. Immerhin wird seit Monaten zwischen Tesla und dem Ministerium über die konkrete Fördersumme verhandelt, die Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier dem Unternehmen schon zu einem frühen Zeitpunkt grundsätzlich in Aussicht gestellt hatte.

Wie der Tagesspiegel berichtet, ist entsprechend mittlerweile auch eine deutlich höhere Fördersumme im Gespräch. Etwas unter 1,14 Milliarden Euro sollen inzwischen unter allen Beteiligten abgestimmt und bewilligungsreif im Raum stehen. Die Förderung soll aus Mitteln des zweiten Europäischen Batteriezellenprogramms (IPCEI) fließen. Damit würde ein gutes Drittel des 2,9 Milliarden starken IPCEI-Fördertopfs allein an Tesla gehen.

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Die zehn übrigen Unternehmen, denen Förderungen in Aussicht gestellt oder bewilligt wurden, teilen sich den Rest – darunter etwa Opel. Das Unternehmen hatte vor einigen Tagen einen Förderbescheid über 437 Millionen Euro für ein Batteriewerk in Kaiserslautern erhalten. Die Gesamtinvestition soll zwei Milliarden Euro betragen.

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Tesla-Investition deutlich größer als zunächst angenommen

Wie das Bundeswirtschaftsministerium in der Monatspublikation „Schlaglichter der Wirtschaftspolitik“ vom August 2021 verlautbaren ließ, soll das Investitionsvolumen für Teslas Batteriezellenfertigung in Grünheide „circa fünf Milliarden Euro“ betragen. Im Anteilsverhältnis ergäbe das eine 2,5-fache Förderhöhe verglichen mit Opel – mithin rund 1,1 Milliarden Euro. Eine offizielle Bestätigung gibt es bisher indes nicht.

Das Tesla-Batteriewerk in Grünheide soll als erstes weltweit die neuen Zellen produzieren, die Firmenchef Elon Musk im vergangenen Herbst anlässlich des Battery-Day vorgestellt hatte. Sie sollen für mehr Reichweite bei kompakterer Größe sorgen und überdies deutlich umweltschonender hergestellt werden als in bislang gängigen Verfahren. Eine Vorabzulassung für den vorzeitigen Baubeginn hat Tesla bereits beantragt.

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