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Tesla darf in Grünheide 2.000 Model Y bauen – aber nicht verkaufen

E-Autobauer Tesla hat grünes Licht bekommen, in seiner deutschen Gigafactory in Grünheide mit der Model-Y-Fertigung zu beginnen. Allerdings umfasst die Genehmigung nur 2.000 Fahrzeuge – und Tesla darf sie nicht verkaufen.

2 Min. Lesezeit
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Mangelnde Qualität: Erste Test-Model-Y vor Tesla-Fabrik in Grünheide. (Screenshot: Youtube/flybrandenburg)

Seit Monaten wartet Tesla auf die Erteilung der finalen Genehmigung für seine Gigafactory im brandenburgischen Grünheide. In der vergangenen Woche hieß es vonseiten der Landesregierung, dass man dabei sei, „in die eigentliche abschließende Prüfung der Genehmigungsentscheidung einzutreten“. Eigentlich wollte Tesla den Fabrikbetrieb spätestens im Dezember 2021 starten. Jetzt sorgt die Verlängerung einer Vorabgenehmigung immerhin dafür, dass der kalifornische E-Autobauer weitere 2.000 Model Y herstellen darf.

Test-Produktion von 2.000 Model Y

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Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen Teilstart der Produktion, sondern um eine Fortsetzung der Prüfung von Anlagen. Demnach darf Tesla in den kommenden vier Wochen im Presswerk maximal 2.000 Teile je Werkzeugsatz und insgesamt maximal 6.000 Teile pro Woche fertigen. Im Rahmen des Tests der Gesamtlinie dürfen 500 Karossen pro Woche gefügt werden. Gleiches gilt für die Verarbeitung in der Lackiererei. Hier sind in Summe 2.000 Karossen erlaubt. Auch in der Endmontage sollen die Leistungstests fortgesetzt werden dürfen.

Bisher durfte Tesla in Grünheide 250 Model-Y-Karossen zu Testzwecken fertigen lassen. Einige Model Y waren in einem Mitte Dezember via Youtube veröffentlichten Drohnenvideo vor der Tesla-Fabrik zu sehen. Außerdem konnte man bei genauerem Hinsehen auch eine Reihe von Abfallresten aus der Produktion erkennen. Beobachter mutmaßten schon damals, dass das auf eine fehlerhafte Produktion hindeuten könnte. Diese Annahme hat sich jetzt bestätigt.

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Tesla hat Probleme mit der Qualität

Denn die Erteilung der oben angesprochene Vorabgenehmigung für weitere Tests der Fertigung ist erfolgt, nachdem Tesla der entsprechenden Behörde plausibel darlegen konnte, dass es eine technische Notwendigkeit dafür gebe. Die im Rahmen der Tests hergestellten beziehungsweise gefügten Teile und/oder Karosserien hätten eine mangelhafte Qualität aufgewiesen, schreibt das zuständige Landesamt für Umwelt. Tesla sei es eigenen Angaben nach nicht gelungen, die erforderliche Qualitäts- und Produktionseffizienz zu erreichen.

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Die ausstehende offizielle Genehmigung, die für den Startschuss noch fällt, ist übrigens nicht abhängig von dem Ende des jetzt verlängerten Testzeitraums, wie electrek.co hinweist. Sie könnte also theoretisch schon morgen erfolgen. Mit der finalen Genehmigung hatten Beobachter aber schon im Dezember gerechnet. Es könnte also genauso gut noch ein paar Tage oder gar Wochen dauern.

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