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Tesla verklagt ehemaligen Mitarbeiter wegen Geheimnisdiebstahls

Der Software-Ingenieur Alex Khatilov soll Dateien und Skripte in seine Dropbox hochgeladen haben. Tesla verklagt häufig ehemalige Mitarbeiter wegen Code-Klau.

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Viele Mitarbeiter wandern von Tesla ab. Einige nehmen ohne Erlaubnis Dokumente mit. (Bild: Tesla)


Der Mann soll die Daten aus dem internen Backend von Tesla entnommen haben. Es handelt sich um Dateien der Tesla-eigenen Software Warp Drive, mit der der Autohersteller Geschäftsprozesse optimiert und automatisiert. In der Klageschrift steht, Khatilov sei einer der wenigen Mitarbeiter gewesen, der Zugriff darauf gehabt habe. Es wird befürchtet, Konkurrenten könnten anhand der Daten herausfinden, welche „Systeme Tesla für wichtig und wertvoll hält, um sie zu automatisieren, und wie man sie automatisiert“. Sie lieferten eine „Roadmap“, um „Teslas Innovationen zu kopieren“, heißt es in der Schrift weiter. CNBC berichtete zuerst von dem Vorgang.

Die New York Post fragte den Programmierer nach dem Vorgang. Khatilov antwortete der Zeitung, es habe sich um ein Versehen gehandelt. Es sei beim Anlegen eines Backups passiert. Bis zur Anfrage habe er nicht gewusst, dass Tesla eine Klage gegen ihn anstrengt.

Einige Mitarbeiter haben schon Daten gestohlen

Tesla hat sich zuletzt mit dem Verfahrenstechniker Martin Tipp geeinigt, der eine Weitergabe von Daten an einen Reporter zugegeben hatte. Davor verklagte Tesla vier Mitarbeiter des Startups Zoox wegen Diebstahls vertraulicher Dokumente. Tesla und Zoox einigten sich, nachdem Zoox zugegeben hatte, dass einige Angestellte im Besitz von Tesla-Dokumenten gewesen seien. Anders liegt der Fall von Guanhzhi Cao: Der chinesische E-Auto-Hersteller Xpeng wehrt sich erbittert gegen die Vorwürfe. Man habe uneingeschränkt mit Tesla zusammengearbeitet und eine Menge vertraulicher Dokumente bereitgestellt, um diese zu entkräften. Es seien dabei keinerlei Hinweise aufgetaucht, dass Tesla-Daten im Unternehmen gelandet sind. Der kalifornische Autopionier wirft dem Ex-Tesla-Ingenieur vor, Informationen zum Autopilot-System heruntergeladen zu haben. Elon Musk und andere Tesla-nahe Prominente ätzen seitdem gegen das chinesische Startup. Das Gerichtsverfahren läuft noch. Zuletzt sollen Ex-Mitarbeiter geradezu systematisch Daten zum Rivalen Rivian mitgenommen haben. Tesla schrieb in die Klage, man habe ein Muster entdeckt. 178 von Rivians Angestellten arbeiteten zuvor bei dem E-Auto-Marktführer.

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