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Fundstück

Fundstück: Die simple Transportschaden-Lösung des Onlinehändlers Van Moof

Der Fahrrad-Hersteller Van Moof hat sich etwas ausgedacht, um seine Transportschäden um 70-80 Prozent zu senken. (Screenshot: Vanmoof.com)

Um zum Paketzusteller durchzudringen, wird schon mal in roter 129-Punkt-Schrift „Zerbrechlich“ auf die Pakete gedruckt. Hilft oft auch nichts. Besonders clever hat der niederländische Fahrradhersteller Van Moof das Problem gelöst.

Einer der Van-Moof-Gründer, Ties Carlier, hatte genug von Transportschäden. „Völlig egal, wer den Transport übernahm, zu viele unserer Räder sahen aus, als wären sie durch einen metall-fressenden Mähdrescher gejagt worden.“ So langsam wurde die Angelegenheit teuer für Van Moof – und nervig für die Kundschaft.

Bis zum Jahr 2020 will Van Moof seinen Onlineanteil auf 90 Prozent gebracht haben, also musste Carlier sich etwas einfallen lassen. Aber was soll ein Händler auf einen Kartons drucken, was nicht sowieso ignoriert wird?

Die Lösung: Drucke etwas auf den Karton, das garantiert niemand fallen lässt

Um es vorwegzunehmen: Nein, es wurden keine Dynamitstangen auf den Karton gedruckt. Van Moofs schmale, rechteckige, aber schwere Kartons haben aber in etwa die Größe und das Gewicht eines richtig großen Flatscreen-Fernsehers. Also druckte der Hersteller einen stilisierten Fernseher auf den Karton. Mit Erfolg: Die Transportschäden sollen seitdem um 70 bis 80 Prozent gesunken sein.

Nicht jeder Händler hat das „Glück“, hauptsächlich Sendungen in der Größe eines Flatscreen-Fernsehers versenden. Fernseher auf den Karton zu drucken, hilft also nicht bei jedem Händler. Aber eine generalisierbare Erkenntnis lässt sich ableiten: Statt auf Beschriftungen zu setzen, sollten Händler mit großen Piktogrammen arbeiten, um empfindliche Waren für den Paketdienst zu kennzeichnen. Glasscheiben, Gläser, Weinflaschen – was immer sich anbietet, auch wenn sich etwas ganz anderes im Paket befindet.

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via www.drlima.net

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