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TÜV-Report 2023: Fast jedes 10. Tesla Model 3 fällt durch Hauptuntersuchung

Eine Sonderauswertung des TÜV-Reports 2023 zu den ersten Hauptuntersuchungen bei Elektroautos zeigt, dass diese besonders oft Probleme mit den Bremsen haben. Eine überdurchschnittlich hohe Durchfallquote weist das Tesla Model 3 auf.

2 Min. Lesezeit
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TÜV: Tesla Model 3 mit hoher Mängelquote bei der Hauptuntersuchung. (Screenshot: Tesla/t3n)

Bei einer ähnlich gelagerten Auswertung des TÜV-Verbands zu Hauptuntersuchungen bei Elektroautos im Jahr 2022 war das Tesla Model S negativ aufgefallen.

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Tesla Model S 2022 mit Durchfallquote von 10,7 Prozent

Mit einer Durchfallquote von 10,7 Prozent war die E-Limousine Schlusslicht bei den untersuchten Elektroautos. Nur die Verbrenner Dacia Duster und Dacia Logan performten noch schlechter.

Eine Sonderauswertung des TÜV-Reports 2023 rückte wieder besonders gefragte E-Autos ins Rampenlicht. Dieses Mal wurden BMW i3, Nissan Leaf (ZE1), Renault Zoe und Tesla Model 3 auf ihr Abschneiden bei der ersten Hauptuntersuchung hin betrachtet.

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Renault Zoe erstes E-Auto im regulären TÜV-Report

Mit dem Renault Zoe hat es wegen der hohen Verkaufszahlen der vergangenen Jahre zudem erstmals ein Elektroauto in den regulären TÜV-Report 2023. Dort werden die Ergebnisse der jährlich rund 9,6 Millionen Hauptuntersuchungen aufgeführt.

Der Renault Zoe liegt hier mit einer Durchfallquote („erhebliche Mängel“) von 5,3 Prozent im Durchschnitt der getesteten zwei bis drei Jahre alten Fahrzeuge. Als Mängelschwerpunkt haben die Prüfer:innen beim Zoe – wie schon im Vorjahr – die vordere Achsaufhängung ausgemacht.

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Probleme mit Achsaufhängung und Bremsen

Hierfür ist die Batterie verantwortlich, die laut TÜV die Fahrzeuge schwerer als vergleichbare Modelle mit Verbrennungsmotor macht. Das belastet die Achsaufhängungen überdurchschnittlich.

Darüber hinaus wurde beim Zoe auch die Funktion der Fußbremse häufiger als im Durchschnitt beanstandet, so der TÜV-Verband. Keine Seltenheit bei Elektroautos. Aufgrund der Rekuperation, also der Rückgewinnung von Bremsenergie, könne es zum „Einschlafen der Bremsbeläge“ kommen, also einer Absenkung des Reibewertes.

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Beim E-Auto-Fahren regelmäßig kräftig bremsen

„E-Auto-Fahrende sollten regelmäßig kräftig bremsen, um die Bremsbeläge wieder zu regenerieren und damit die volle Bremsleistung zu erhalten“, rät Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands.

Während der Nissan Leaf mit einer Mängelquote von 4,3 Prozent besser als der Durchschnitt abschnitt, findet sich der BMW i3 (5,9 Prozent) im unteren Drittel des Rankings wieder. Bei Leaf und i3 wurde neben den Bremsscheiben besonders häufig das Abblendlicht beanstandet.

TÜV: Model 3 ist 2023 Schlusslicht der E-Autos

Wie das Model S im Vorjahr ist in der 2023er-Auswertung des Model 3 Schlusslicht unter den untersuchten Elektroautos. Die Durchfallquote bei der Hauptuntersuchung beträgt 8,9 Prozent.

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Elektroautos: 5 Vorurteile und was an ihnen dran ist Quelle: husjur02 / shutterstock

Eine noch höhere Mängelquote weisen in dieser Altersklasse (zwei bis drei Jahre) nur die Verbrenner Dacia Logan, Dacia Dokker und VW Sharan auf. Mal sehen, ob das Model Y im nächsten TÜV-Report 2024 auftaucht und welche Performance es hinlegt.

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