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Twitter: Red Flag, der virale Trend 🚩

Fast 200.000 Tweets mit Red-Flag-Emoji pro Stunde – das spricht eine deutliche Sprache. Die ersten Unternehmen springen auf den Trend auf, die ersten User wieder runter.

1 Min. Lesezeit

Insbesondere Frauen nutzen die Red Flag, um zu kennzeichnen, was für die „gar nicht geht“. (Foto: Sergey Nivens/Shutterstock)

Die rote Flagge dient in den sozialen Medien dazu, auszudrücken, dass etwas „gar nicht geht“. Speziell im Dating-Bereich fluten Beispiele nun die Kurznachrichten-Plattform. Dabei geht es um Zitate wie „Ich lebe nur bei meiner Mutter, um ihr zu helfen“, „Du hast etwas Besseres verdient“ oder „Ich darf nicht schwer heben“. Den Trend haben Frauen ins Leben gerufen, die genauen Umstände sind unbekannt. Dabei steigen parallel die Posts mit dem Hashtag #redflag als auch die mit den dazugehörigen Emojis.

Persönliche Vorlieben sind verschieden

Unter den Red-Flag-Bekundungen finden sich viele persönliche Vorlieben. So ist es für manche eine Red Flag, wenn er/sie Hunde/Katzen/Tiere mag, für andere, wenn es nicht so ist. Zudem fallen anscheinend viele Social-Media-Verhaltensweisen darunter: mit Flammen kommentieren, bestimmten Personengruppen folgen – und … ach Überraschung: rote Flaggen in Posts benutzen.

Die Steigerung: Die laufende Red-Flag

Die lebende oder laufende Red Flag ist die Steigerung der Verunglimpfung bestimmter Aussagen, Verhaltens- und Lebensweisen: Die komplette Person „geht gar nicht“. Auch die Gegenbewegung lies nicht lange auf sich warten: So bezeichnen sich mittlerweile eine Menge Personas selbst als „wandelnde Red Flag“ oder gestehen: „Ich stehe absolut auf walking Red Flags.“

Kommerzielle Anbieter steigen auf

Vorne dabei war Sixt, die die Aussage „Mir völlig egal, welches Auto es wird“ rot geflaggt haben. Lego zog mit „Du bist zu alt für Lego“ nach. Gemischte Reaktionen hat die Red Flag von Amazon Prime Video nach sich gezogen: „Wenn sie sagen: ‚Gucke Filme ja nur in Originalsprache. Ist sonst nicht dasselbe.‘“ Die Versicherungsgesellschaft Swiss Life nahm den Trend, der von Frauen ausging, zum Anlass, um geschlechtsspezifische Produkte zu promoten. Der Post dazu lautete: „Wenn jemand sagt, Finanz- und Rentenvorsorge ist reine Männersache.“

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