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Ukraine: Roboterhund Spot wird zum Minensucher

Der Roboterhund Spot übernimmt schon bald im Kriegsgebiet der Ukraine einen wichtigen Job. Er soll dabei helfen, Minen aufzuspüren und die potenzielle Gefahr zu beseitigen.

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Spot ist vielseitig einsetzbar. (Foto: MikeDotta / Shutterstock)

Hunde verfügen über eine sehr gute Nase. Deswegen werden sie auch immer wieder in Extremsituationen eingesetzt, um die Menschen zu unterstützen. Ein wichtiger aber äußerst gefährlicher Fellnasenjob ist dabei der des Minenspürhunds.

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Im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine werden auch viele Minen auf ukrainischem Territorium eingesetzt. Die Aufgabe von Spürhunden wie Jack-Russell-Terrier Patron, der bereits einen Preis für seinen Einsatz erhalten hat, ist es, diese Minen zu finden, sodass sie unschädlich gemacht werden können. Patron und seine Kollegen aus der ukrainischen Minenspürhundestaffel bekommen jetzt hochmoderne Unterstützung.

Wie die auf Außenpolitik spezialisierte US-Zeitschrift Foreign Policy schreibt, hat die US-Armee zugestimmt, einen ihrer beiden Roboterhunde zur Verfügung zu stellen, um bei der Beseitigung von Minen und anderen Kampfmitteln in der Ukraine zu helfen. Das Minenräumungsunternehmen Halo Trust wird den von Boston Dynamics hergestellten Roboterhund Spot verwenden, um Mörsergranaten und Streumunition in ehemals von Russland kontrollierten Gebieten in der Nähe der Hauptstadt Kiew zu entfernen.

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Spot soll Minen sicher und sauber entfernen

Durch den Einsatz eines Roboterarms anstelle seines Kopfes könnte Spot helfen, nicht explodierte Munition wie Streubomben in Gruben zu ziehen, in denen bereits andere gefährliche Sprengkörper lagern. Diese Stapel von bis zu 50 bis 100 Granaten könnten dann fernab von Zivilisten gezielt zur Explosion gebracht und somit unschädlich gemacht werden. Autonom funktionieren wird Spot in diesem Einsatzgebiet nicht. Er kann zwar darauf trainiert werden, automatisch sich wiederholende Aufgaben ohne menschliche Hilfe auszuführen, in der undurchsichtigen Umgebung eines Minenfeldes ist dies allerdings nicht möglich.

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Die Geschäftsbedingungen von Boston Dynamics verhindern zwar, dass der Roboter als Waffe oder zur Einschüchterung eingesetzt wird, ein allgemeiner Einsatz in Kriegsgebieten wird dabei jedoch nicht ausgeschlossen. Gruppen wie Halo Trust haben gerade erst begonnen, Gebiete außerhalb von Kiew zu entminen, während die andauernden Kämpfe im Donbas weit außerhalb ihrer Reichweite liegen. Mit Spot bekommen sie jetzt einen wertvollen Helfer.

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