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Vertrauen in ETH 2.0: Ether im Wert von 33,5 Milliarden Dollar stecken in diesem Staking-Vertrag

Ether im Wert von 33,5 Milliarden US-Dollar stecken im Lockup. Frei werden können sie erst im Zuge der Hardfork auf Ethereum 2.0. Da hat jemand Geduld, oder?

2 Min. Lesezeit
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Ether-Enthusiasten vertrauen auf ihr Netzwerk. (Bild: Cryptographer / Shutterstock)

Twitter-Nutzer und Krypto-Enthusiast Tomer Strolight weist auf einen Vertrag hin, der mit über 8,6 Millionen Ether ausgestattet ist, was einem US-Dollar-Gegenwert von rund 33,5 Milliarden entspricht. Das Besondere an diesem Vertrag ist, dass jene, die das Geld hineingesteckt haben, es vorerst nicht wieder rausziehen können.

Anleger legen über 33 Milliarden Dollar in Staking-Vertrag fest

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Denn bei dem Vertrag handelt es sich um einen Staking-Kontrakt auf der Beacon Chain, dem sogenannten Consensus Layer. Darauf werden noch keine Transaktionen abgewickelt. Der gesamte Live-Betrieb findet auf der Ethereum-Blockchain, dem sogenannten Execution Layer statt. Für die erste Jahreshälfte 2022 ist der sogenannte Merge geplant. Dahinter verbirgt sich die Zusammenführung von Execution und Consensus Layer nebst dem Umstieg des Konsensmodells von Proof-of-Work auf Proof-of-Stake.

Dieser Merge ist erforderlich, um den Riesenvertrag späterhin und unter noch festzulegenden Konditionen liquidieren zu können. Den Vertrag gibt es bereits seit November 2020 und damit seit über einem Jahr. Allerdings steckt hinter dem Invest in einen Vertrag, der nicht aufgelöst werden kann, zunächst nichts Anrüchiges. Alle Anleger wussten, was und zu welchen Bedingungen sie das tun.

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Von daher ist die hohe Summe, die in dem Staking-Vertrag hinterlegt wurde, auch als Vertrauensbeweis in die Perspektiven der nächsten Generation des Ethereum-Netzwerks zu sehen – außerdem war sie zumindest teilweise vom Netzwerk gefordert worden. Das Staking von Ether erlaubt es dem Staker, als Validator auf der Beacon Chain zu agieren, das Upgrade auf Ethereum 2.0 zu unterstützen und berechtigt zu sogenannten Staking-Rewards – einer Art Zinsen.

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Seit Oktober 2021 nutzt die Beacon Chain bereits Proof-of-Stake. Das neue Konsensmodell war mit dem Altair-Upgrade eingeführt worden. Damit bestätigen jetzt Validatoren statt Miner die Transaktionen. Die waren aufgerufen, ihre Nodes schon im Oktober umzustellen.

Anfang Dezember hatten die Ethereum-Entwickler die Community-Mitglieder dann dazu aufgerufen, den Merge zu testen. Die Testphase wurde dazu in drei Phasen unterteilt. Es gibt eine für nicht-technische Nutzer, eine für Entwickler mit begrenzter Erfahrung in der Blockchain und eine für erfahrene Blockchain-Entwickler.

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Merge im Frühjahr, Sharding später

Nach der aktuellen Entwicklung zu urteilen, dürfte der Merge eher im ersten statt im zweiten Quartal des kommenden Jahres erfolgen. Dabei darf die reine Umstellung auf Proof-of-Stake zwar als wesentlicher Fortschritt anerkannt werden, bedeutet aber noch nicht Ethereum 2.0. Das wird erst mit der Einführung der sogenannten Shard-Chains erfolgt sein.

Dabei handelt es sich um ein Konzept, bei dem nicht jede Transaktion die komplette Blockchain, sondern lediglich einzelne „Scherben“ (Shards), also Bruchteile der Chain involviert. So können wesentlich mehr Transaktionen gleichzeitig abgearbeitet werden, was die Kapazität des Ethereum-Netzwerks nahezu frei skalierbar macht. Mit der Einführung dieses Bausteins ist voraussichtlich nicht vor Mitte 2022 zu rechnen.

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