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Ratgeber

Vorstellungsgespräch: Die ersten fünf Minuten Smalltalk entscheiden

Der Smalltalk zu Beginn eines Vorstellungsgesprächs soll das Eis brechen, aber in diesen paar Minuten entscheidet sich schon, ob der Bewerber eine Chance auf den Job hat.

Vorstellungsgespräch: Smalltalk ist nicht harmlos

Wer in ein Vorstellungsgespräch geht, ist nervös. Da kommt die kurze Plauderei zu Beginn gerade recht. Ein paar Nettigkeiten über das Gebäude, ein paar Einlassungen über das Wetter oder darüber, wie die Herfahrt war. Aber Vorsicht: Geht es nach wissenschaftlichen Untersuchungen, ist der Smalltalk zu Beginn eines Vorstellungsgesprächs kein bisschen harmlos. In diesen paar Minuten entscheidet sich oft schon, ob der Bewerber den Job später bekommt oder nicht noch einmal eingeladen wird.

Nach dem Smalltalk ist im Vorstellungsgespräch meist schon alles entschieden. (Foto: Shutterstock)
Nach dem Smalltalk ist im Vorstellungsgespräch meist schon alles entschieden. (Foto: Shutterstock)

Weil die Gesprächsinhalte so harmlos erscheinen, wird der einleitende Smalltalk von den Bewerbern oft unterschätzt. Dabei wird hier der schon sprichwörtliche erste Eindruck geprägt, der sich nachher nicht mehr korrigieren lässt. Bei der kurzen Interaktion werden gerade auf der nonverbalen Ebene sehr viele Informationen ausgetauscht – innerhalb von nur 20 Sekunden bilden sich Menschen ein Urteil vom Gegenüber, was etwa Vertrauenswürdigkeit, Offenheit, soziale Kompetenz oder Intelligenz betrifft.

Smalltalk: Personaler urteilen nachhaltig

Eine aktuelle Studie dreier US-Forscher ist jetzt zu dem Ergebnis gekommen, dass auch Personalverantwortliche schon in der ersten Phase des Kennenlernens beurteilen, wie der Bewerber später im Job arbeiten wird. Schon da, schreiben die Studienautoren, fällt unterbewusst die Entscheidung für oder gegen den Kandidaten. In ihrem Experiment ließen die Forscher Personaler 163 Vorstellungsgespräche analysieren, einmal mit und einmal ohne den Smalltalk zu Beginn.

Verblüffendes Ergebnis: Diejenigen, die den Smalltalk nicht gesehen hatten, entschieden fachlicher und sachlicher. Die Personaler, die auch den Smalltalk gesehen hatten, gaben den Kandidaten, die dort gut abgeschnitten hatten, auch auf der fachlichen Ebene durchweg gute Noten. Dass das Bauchgefühl mitentscheidet, ist natürlich nichts Neues, aber Personaler können sich dank der aktuellen Erkenntnisse noch einmal bewusst machen, dass unbewusste Voreingenommenheit die Ergebnisse verfälschen kann. Bewerber sollten sich aus diesem Grund auch auf den Smalltalk gut vorbereiten.

Auch interessant: Jobsuche der Zukunft: Gibt es bald keine Vorstellungsgespräche mehr?

via karrierebibel.de

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