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Vorstellungsgespräch

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Das Vorstellungsgespräch ist die Gelegenheit für Bewerber, sich einem potenziell neuen Arbeitgeber persönlich vorzustellen. Je nach Typ des Jobsuchenden ist damit entweder die schwerste Hürde der Bewerbung bereits genommen oder sie kommt mit dem Treffen erst auf die Person zu. Fachliche Eigenschaften oder zurückliegende Karriereschritte sind hier nämlich kaum mehr relevant. Worauf es wirklich ankommt, ist die Persönlichkeit des Bewerbers – und das bringt vor allem introvertierte Menschen ins Zittern, denn die Selbstpräsentation ist enorm wichtig. Personaler tasten beispielsweise ab, ob der Jobsuchende tatsächlich die Ausstrahlung besitzt, ein Team zu führen. Ob der Bewerber genug Gelassenheit mitbringt, um auch in Krisen- und Stresssituationen einen kühlen Kopf zu bewahren, wird oft in Form von Stressfragen, der Frage nach den Schwächen oder sogenannten Verhaltensfragen getestet. Es entscheidet sich innerhalb kürzester Zeit, ob ein Bewerber zum Unternehmen und zur Aufgabe passt.

Vorstellungsgespräch: Der erste Eindruck entsteht binnen 90 Sekunden

Umfragen zufolge fällt die Entscheidung, ob ein Bewerber den Job bekommt, bereits binnen weniger Minuten. Genaugenommen gehen Arbeitsforscher sogar davon aus, dass innerhalb der ersten 90 Sekunden zumindest ein erster Eindruck entsteht. Ob die Chemie stimmt und Sympathien zwischen dem Personaler und Bewerber schwingen, ist enorm wichtig. Nicht selten sogar so wichtig, dass der potenzielle Arbeitgeber über etwaige Lücken im Lebenslauf oder fehlende berufliche Fähigkeiten hinwegsieht. Der sogenannte Cultural Fit, der beschreibt, ob der Bewerber zur Unternehmenskultur passt, bedeutet gerade jüngeren Firmen oft mehr als die fachlichen Kompetenzen der Jobsuchenden. Es gilt das Credo: Wer sich versteht, arbeitet auch lieber zusammen. Und wer gerne zur Arbeit geht, ist motivierter!

Frage-Antwort-Spiel im Vorstellungsgespräch 

Kommt es zum Bewerbungsgespräch, stellen jedoch nicht nur die Personaler ihre dringenden Fragen. Auch der Bewerber ist angehalten, Rückfragen zu stellen. Wer beispielsweise herausfinden möchte, wie es um die Unternehmenskultur bei einem potenziellen Arbeitgeber bestellt ist, könnte eine dieser drei Fragen stellen: „Warum arbeiten Sie selbst hier?“, „Wie würden Sie die Kultur und Stimmung in der Firma beschreiben?“ oder „Wie gehen Sie mit Fehlern und Niederlagen um?“. Die Antworten darauf sind auch für Bewerber spannend. Ist die Motivation des Personalers nur Geld? Antwortet er in Platitüden? Ist der Begriff „Fehlerkultur“ für den Arbeitgeber ein Fremdwort? 

Manchmal werden Vorstellungsgespräche auch mit einem Assessment Center kombiniert - hier werden praxisnah Einzel- und Gruppenaufgaben durchgeführt und die Teilnehmer werden von mehreren Personen aus dem Unternehmen beobachtet.

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