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VW verschärft Elektrooffensive – Model-S-Rivale „Landjet“ soll 2024 kommen

Volkswagen will in den kommenden fünf Jahren weitere 35 Milliarden Euro in die Elektromobilität stecken. Zur E-Offensive gehört auch der Model-S-Herausforderer „Landjet“, ein Luxusstromer.

2 Min. Lesezeit
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Elektro-Bulli ID Buzz soll bei VW in Hannover gebaut werden – wie drei kommende E-SUV. (Bild: Volkswagen)

Am Freitag hat der VW-Konzern im Rahmen der Planungsrunde 69 die Höhe der Gesamtausgaben für die kommenden fünf Jahre festgelegt. Diese sollen sich auf 150 Milliarden Euro belaufen. Rund die Hälfte davon ist für Investitionen in Zukunftstechnologien eingeplant. Allein in die Elektromobilität will Volkswagen konzernweit rund 35 Milliarden Euro stecken. Die E-Offensive umfasst auch Investitionen in die Standorte. In Hannover etwa sollen neben dem vollelektrischen ID Buzz künftig auch drei SUV-Modelle des VW-Konzerns gebaut werden.

E-Limousine soll Model S herausfordern

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Dabei soll es sich auch um eine Luxus-Limousine mit Elektroantrieb handeln, die von der VW-Tochter Audi derzeit unter dem Namen „Landjet“ entwickelt wird. Dem Handelsblatt zufolge arbeitet eine eigens gegründete Sondereinheit namens „Artemis“ an dem Fahrzeug, das als Tesla-Jäger der nächsten Generation des Model S zu Leibe rücken soll. Dabei soll die E-Limousine oberhalb des bisherigen Audi-Top-Modells A8 angesiedelt sein. Dieses Fahrzeug soll 2024 kommen.

Andere Branchenbeobachter gehen aber davon aus, dass statt einer E-Limousine eher der EQ5 in Hannover gebaut werde, eine elektrische Variante des Audi Q5. Darüber hinaus könnte auch der von der britischen VW-Tochter Bentley für 2024 angekündigte E-SUV aus Hannover kommen. Und auch ein Elektro-SUV von Porsche als Nachfolger des Cayenne wird von der Automobilwoche als einer der von VW ins Spiel gebrachten drei SUV gehandelt. VW selbst hat sich nicht dazu geäußert, welche Premium-SUV es in Hannover bauen will.

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Elektro-SUV auf Basis der PPE-Plattform

Allen Modellen wäre aber wohl gemeinsam, dass sie auf der sogenannten PPE-Plattform basieren, die Audi und Porsche gemeinsam entwickeln. Zudem könnten weitere Synergien aus der gemeinsamen Nutzung der Artemis-Matrix geschöpft werden. Die Automobilwoche rechnet damit, dass die nach der Premiere eines entsprechenden Audi-Fahrzeugs dann auch den Konzernschwestern zur Verfügung gestellt werden könnte.

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VW will jedenfalls 680 Millionen Euro in den Ausbau des Standorts Hannover stecken und spricht von „völlig neuen elektrischen Premium-E-Fahrzeugen“, die ab 2024 in der niedersächsischen Landeshauptstadt vom Band rollen sollen. „Diese D-SUVs sind echte Leuchtturmprojekte: Premium, vollelektrisch und hoch automatisiert“, kommentierte Carsten Intra, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Der ID Buzz soll wiederum schon ab 2022 produziert werden.

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carmart.ch

Klasse Beitrag. Schön dass VW hier nach vorne prescht. Auch die anderen europäischen Hersteller sollten sich mehr auf BEVs konzentrieren, anstatt weiter Zeit und Geld mit alter Technologie zu vergeuden.

Wichtig wäre, wenn sich die Politik endlich mal um die Ladeinfrastruktur kümmern würde. Da herrscht noch ein bisschen Wild-West. Bei steigender Nachfrage nach E-Autos ist die Politik verpflichtet die entsprechende Infrastruktur zu fördern und Regeln dafür zu erlassen. Derzeit schiesst alles in alle Richtungen, verunsichert potentielle Käufer und lässt dem Betrug offene Türen.

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