Elektromobilität

RSS-Feed abonnieren

E-Mobility, also der Einsatz elektrisch betriebener Fahrzeuge, hat in den letzten Jahren einen Boom erlebt. Die Grundidee ist dabei gar nicht so neu: Eines der ersten elektrischen Individualfahrzeuge wurde bereits 1881 vorgestellt –  das Trouvé Tricycle, eine Art Dreirad. Auf eine erste Boom-Phase zu Anfang des 20. Jahrhunderts folgte eine lange Flaute – etwa zwischen 1910 und 1990 –, in der die breite Entwicklung elektrisch betriebener Fahrzeuge zunächst stagnierte. Eine Ausnahme bildet zum Beispiel der BMW 1602 Elektro, den der bayerische Hersteller anlässlich der Olympischen Spiele 1972 konzipierte. Richtig Fahrt nahm die Elektromobilitätsbewegung aber erst später (wieder) auf. Zu den Meilensteinen gehört etwa der Tesla Roadster, der 2006 vorgestellt und ab 2008 in Serienfertigung gebaut wurde. Angetrieben wurde der sportliche Zweisitzer mit modifizierten Lithium-Ionen-Akkus des Typs 18650 – ein Modell, das auch in Laptops zum Einsatz kommt.

Langsam aber sicher steigt die Zahl der mit Elektromotor betriebenen Fahrzeuge inzwischen auch in Deutschland an. Große Verbände machen sich dafür stark und üben zunehmend Einfluss auf die Politik und die deutschen Autobauer aus.

Von Reichweiten, Wettereinflüssen und dem Faktor Zeit

Grundsätzlich ist E-Mobility natürlich nicht nur auf Autos beschränkt. E-Bikes und Pedelecs haben den deutschen Markt bereits erobert. Die Zahl der Modelle auch von deutschen Herstellern wächst und verspricht einen neuen Zukunftsmarkt, auch im Bereich des sauberen Stroms und der Akkutechnologie.

Bevor sich ein Produkt auf dem Markt etabliert, gehen meist umfangreiche Studien voraus. Als großes Hindernis in der Bevölkerung stellte sich nach Umfragen die relativ geringe Reichweite von Elektroautos heraus. Eine Reichweite zwischen 150 (im Winter) und 250 Kilometern pro Stromladung ist subjektiv gesehen vielen Autofahrern zu wenig, obwohl Erhebungen gezeigt haben, dass die meisten Fahrer diese Kilometerzahl im Alltag eher selten erreichen. Es wird viel Geld in die Erforschung der Batterietechnologie und neuen Konzepten für Karosserie und Materialien investiert. Ziel ist eine alltagstaugliche und praktikable Lösung, die auch preislich im Bereich der normalen, benzinbetriebenen Fahrzeuge liegt. Lieferengpässe und lange Wartezeiten gehören zu den Hemmnissen. Die „European Battery Union“ ist eine europäische Akku-Allianz unter der Führung von Volkswagen und Northvolt, welche Entwicklung und Erforschung von Batteriezellen in Europa vorantreiben will.

Der Ausbau der Lade-Infrastruktur

Als Achillesferse von Elektroautos gilt die Reichweite und die damit verbundene Batterietechnologie. Der weltweite Wettbewerb hat jedoch bereits zu eklatanten Verbesserungen der Technik bei den neuen Modellen geführt.

Neben der Konkurrenz um die beste Batterie sind die uneinheitlichen Ladestandards ein weiterer Hemmschuh. Nicht jeder hat die Möglichkeit, in der heimischen Garage die Batterie seines Fahrzeuges aufzuladen. Die meisten müssen auf öffentliche Ladestationen zurückgreifen. Die Infrastruktur, zumindest in Deutschland, ist noch zu wenig ausgebaut und nicht für alle Fahrzeuge nutzbar. Doch auch hier gibt es Bestrebungen, einen Standard zu finden

Auf dieser Seite gibt es alle Informationen und News zum vielfältigen Thema Elektromobilität.

Finde einen Job, den du liebst.