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Wall Street: Hat Elon Musk den Tesla-Kurs an den Bitcoin-Kurs gefesselt?

Nachdem das massive Engagement Teslas in Bitcoin zunächst als eine visionäre Entscheidung mit großer Vorbildkraft verstanden wurde, macht sich mit dem Absinken des Bitcoin erste Kritik in Analystenkreisen breit.

2 Min. Lesezeit
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Tesla-Logo. (Foto: Shutterstock)

Der Tesla stets sehr zugeneigte Wedbush-Analyst Dan Ives hat am Dienstag die Befürchtung geäußert, dass der Tesla-Kurs in der Wahrnehmung der Wall Street nun fest mit dem Bitcoin-Kurs verkoppelt sein könnte. Das hätte verschiedene nachteilige Folgen.

Verwässert Tesla seine Wahrnehmung als Elektroautobauer?

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Dabei geht es Ives, der noch vor einer Woche über die hohen Kursgewinne, die Tesla mit dem Bitcoin auf dem Papier bereits eingefahren hatte, geschwärmt hat, gar nicht so sehr um die finanziellen Folgen, obwohl auch die dramatisch sein könnten. Immerhin ist der Bitcoin durch nichts hinterlegt. Ein Totalabsturz gilt zwar als absolut unwahrscheinlich, kann aber nicht ausgeschlossen werden. So wäre es möglich, dass Tesla schlussendlich die investierten 1,5 Milliarden verlieren könnte. Das sei aber nicht das wesentliche Problem, so Ives. Immerhin habe Tesla nur eine „kleine Summe“ seiner Cash-Reserven in Bitcoins gesteckt.

Schlimmer sei, dass die Anleger und Analysten zu der Wahrnehmung kommen könnten, dass Tesla und Bitcoin „an der Hüfte zusammengewachsen“ sind. Das würde die Sorge nähren, dass „der Bitcoin-Nebenschauplatz die allgemeine Stromer-Wachstumsstory, die sich für Tesla im Jahr 2021 und darüber hinaus abspielt, in den Augen der Öffentlichkeit überschatten könnte“. Damit würde Tesla weniger zu einem E-Autobauer als zu einem Bitcoin-Investor.

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Bitcoin und Tesla-Aktie auf dem Weg nach unten

Das an der Befürchtung etwas dran sein könnte, leitet Ives aus der Kursbewegung ab: Seitdem der Bitcoin an der Marke von 60.000 US-Dollar gekratzt hatte, ist er um mehr als 20 Prozent gefallen. In der gleichen Größenordnung hat die Tesla-Aktie nachgegeben.

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Für Ives kündigen sich damit schwierigere Zeiten an. Er empfiehlt Tesla-Anlegern, „den Sicherheitsgurt anzulegen“ und sieht eine verstärkte Volatilität „am Horizont“. Alles in allem beurteilt Ives Teslas Bitcoin-Invest unter dem Aspekt einer langfristigen Anlagestrategie dennoch positiv und verändert daher seine Empfehlung für das Papier nicht.

Investor Peter Schiff, Präsident von Euro Capital Partners, stimmt in die Kritik mit ein und fängt sich dafür einen Antwort-Tweet von Musk persönlich:

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Titus von Unhold

„Verwässert Tesla seine Wahrnehmung als Elektro-Autobauer?“

Nein, weil Tesla das zwar unter den Gründern, aber unter Elon Musk noch nie war. Tesla wurde von Musk in ein Multitechnologieunternehmen umgebaut. Autos sind nur ein Mittel zum Zweck.

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