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„Es war brutal“ – wie Miles trotz Pandemie den Sprung in die Profitabilität geschafft hat

Nur wenige Wochen nachdem Oliver Mackprang CEO von Miles Mobility wurde, brachte die Corona-Pandemie das öffentliche Leben zum Stillstand. Auf einmal brauchte niemand mehr Mietautos. Dennoch ging Miles als Gewinner aus der Pandemie hervor. Ein Gespräch über Fehler, Feedback-Kultur und die Mobilitätstrends 2022.

Von Insa Schniedermeier
2 Min. Lesezeit
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Oliver Mackprang, CEO von Miles Mobility. (Bild: Miles Mobility)

„Es war brutal“, sagt Oliver Mackprang, 34, über den ersten Lockdown der Corona-Pandemie. Klar, das öffentliche Leben stand auf einmal still, wer brauchte da noch Autos? „Für uns, die asset-heavy sind, ist das eine Riesenkostenstruktur, die da weiterläuft. Diesen Zustand hätten wir nicht lange durchgehalten. Aber welches Unternehmen hält schon lange aus ohne Umsatz?“, sagt Mackprang.

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Mackprang ist seit Oktober 2019 der CEO von Miles Mobility, dem größten konzernunabhängigen Carsharing-Service in Deutschland. Vorher war Mackprang selbst als Gründer in dem Bereich aktiv und startete 2012 das Startup Carjump, das 2016 an PSA verkauft wurde (inzwischen aufgegangen im Automobilkonzern Stellantis). 2020, nur wenige Wochen nachdem er der neue Miles-CEO wurde, stellte ihn die Corona-Pandemie vor seine erste große Herausforderung.

Expansion trotz Lockdown

Mackprang entschied sich schließlich dazu, die Services von Miles trotz Lockdown weiter aufrechtzuhalten, auch als Signal an die Kund:innen. Mehr sogar noch: Miles expandierte. Mackprang sagt dazu: „Wir versprechen Mobilität. Wir sagen: Du brauchst kein Auto, wir reichen.“ Wenn es dann in Krisenzeiten keine Carsharing-Möglichkeiten mehr gebe, hieße das ja, dass man am Ende des Tages doch ein eigenes Auto braucht, um Zugang zu Mobilität zu haben.

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Zur Expansion sagt er: „Es war hart, aber im Nachgang definitiv die richtige Entscheidung.“ Die mutigen Entscheidungen des Miles-Teams wurden schließlich mit einer positiven Geschäftsentwicklung belohnt. Trotz Pandemie schaffte es Miles, im Oktober 2020 den Break-Even zu erreichen und zum ersten Mal schwarze Zahlen zu schreiben – im Gegensatz zur Konkurrenz.

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„Free-Floating-System“ nennt Miles ihr Konzept, bei dem man Autos einfach überall im Geschäftsgebiet parken und anmieten kann.

„Free-Floating-System“ nennt Miles ihr Konzept, bei dem man Autos einfach überall im Geschäftsgebiet parken und anmieten kann. (Bild: Miles Mobility)

Im Podcast spricht Mackprang darüber, wie Miles trotz Pandemie den Schritt in die Profitabilität geschafft hat, wie sich in den letzten beiden Jahren die Mobilitätsbedürfnisse der Deutschen verändert haben, wie seine Erfahrungen als Gründer ihm heute in seiner Rolle als CEO helfen und welche Mobilitätstrends er für das Jahr 2022 voraussieht. Viel Spaß beim Zuhören!

Über Miles Mobility

Miles Mobility wurde 2016 von Alexander Eitner und Florian Haus gegründet und ist der größte konzernunabhängige Carsharing-Anbieter in Deutschland. Im Gegensatz zu vielen anderen Sharing-Anbietern rechnet Miles nach gefahrenen Kilometern ab und nicht nach Nutzungsdauer.

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Miles Angebot umfasst neben dem kilometerbasierten Carsharing auch das Transportersharing sowie Pakete für flexible Tagesmieten – alles im „Free-Floating-System“ ohne feste Stationen, sprich: man kann die Autos einfach irgendwo im Nutzungsgebiet parken und anmieten. Seit letztem Jahr bietet das Unternehmen auch City-to-City-Fahrten sowie Auslandstrips an. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen rund 300 Mitarbeiter:innen und ist in Berlin, Hamburg, München, Potsdam, Köln, Düsseldorf, Bonn und Duisburg aktiv.

Sponsor-Hinweis (Anzeige): Der heutige Podcast wird gesponsert von Prescreen. Prescreen ist ein österreichisches Startup, das seit 2014 Recruiting-Lösungen und Software entwickelt.

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