News

Wenn der Roboter 2 Mal klingelt: So will Ford die Lieferung autonom machen

Autonomer Zustellroboter von Agility. (Bild: Agility Robotics)

Mit autonomen Fahrzeugen ist es für Ford bei der Zustellung von Paketen offenbar nicht getan – die letzten 50 Schritte bis zur Haustür sollen in Zukunft Roboter gehen.

Ford steckt derzeit viel Geld in die Entwicklung autonom fahrender Autos – eine Milliarde US-Dollar etwa flossen bisher in die 2017 übernommene KI-Firma Argo. 2021 sollen die ersten selbstfahrenden Ford-Fahrzeuge auf die Straße kommen. Bei der Lieferung von Paketen könnten autonome Fahrzeuge künftig eine große Rolle spielen. Ford denkt da noch einen Schritt weiter. An die Haustür liefern sollen die bestellten Waren in Zukunft autonome Roboter.

Ford und Agility forschen an autonomer Lieferung

Gemeinsam mit dem Startup Agility Robotics arbeitet Ford derzeit an einem entsprechenden Forschungsprojekt, wie Techcrunch berichtet. Im Rahmen dieses Projekts wollen die Forscher herausfinden, inwieweit selbstfahrende Autos und zweibeinige Roboter gemeinsam die Zulieferung künftig komplett autonom gestalten könnten. Der von Agility Robotics beigesteuerte Roboter Digit ist mit einem Lidar-System, Kameras und Sensoren ausgestattet und soll bis zu 18 Kilogramm schwere Pakete transportieren können. Der aktuellen Idee zufolge sollen die Roboter in dem Auto transportiert und am Ort der Zustellung aktiviert werden.

Ford und Agility testen autonome Lieferung mit Roboter auf zwei Beinen

Ford und Agility testen autonome Lieferung mit Roboter auf zwei Beinen. (GIF: Ford, via Techcrunch)

Das Besondere an dem Zusammenwirken zwischen autonom fahrendem Auto und autonomem Roboter ist aber, dass das im Auto eingebaute System den Roboter instruiert. Noch vor der Ankunft am Ort der Auslieferung soll der Roboter dadurch genau über die dortigen Gegebenheiten Bescheid wissen. Das System im Auto soll auch weiterhelfen können, wenn der Roboter in Schwierigkeit geraten sollte. Damit könnte ein typisches Problem der Robotik ausgeschaltet werden, wie Agility-CEO Damion Shelton meint.

Ford: Roboter auf 2 Beinen hat Vorteile

Ford zufolge ist der zweibeinige Roboter nur eine von mehreren Möglichkeiten, an denen der Konzern für die Paketzustellung der Zukunft arbeitet, wie Techcrunch schreibt. Dem Technikchef Ken Washington zufolge gehe es Ford darum, eine Lösung für die Herausforderung der letzten 50 Schritte zu finden – also dem Weg vom Auto bis zur Haustür. Ein zweibeiniger Roboter habe da den Vorteil, dass er etwa Bordsteinkanten, Stufen und andere Hindernisse besser überwinden könne als etwa kleine Fahrzeuge auf Rädern.

Mehr zum Thema:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung