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Whatsapp enthält ab 2020 Werbung – vorerst nur im Status-Bereich

Dass der beliebte Messenger künftig Werbung enthalten soll, ist schon länger bekannt. Jetzt wurde das Werbeformat für Whatsapp erstmalig gezeigt.

Von Anton Weste
2 Min.
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Facebook öffnet Whatsapp für Werbung (Foto: BigTunaOnline / Shutterstock.com).

Whatsapp war mal mit dem Versprechen angetreten, niemals Werbung in der Messenger-App zeigen zu wollen. Mitgründer Jan Koum zitierte 2012 in seinem Blogbeitrag „Warum wir keine Anzeigen verkaufen“ die von Brad Pitt gespielte Figur Tyler Durden aus dem Film „Fight Club“: „Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen Jobs, die wir hassen, kaufen Scheiße, die wir nicht brauchen.“

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Dass sich dieses Versprechen auf Dauer nicht halten lassen würde, ahnte man schon, als Whatsapp im Jahr 2014 von Facebook übernommen wurde. 2018 verließ Jan Koum Facebook, es gab Streit um den weiteren Kurs für Whatsapp und die Nutzung der Daten des Messengers. Im selben Jahr kündigte Facebook an, dass es Whatsapp für Werbung öffnen wolle, blieb aber vage, wie die Monetarisierung im Detail aussehen würde.

Auf dem Facebook Marketing Summit in Rotterdam zeigte der Social-Media-Riese nun die geplanten Werbeplätze in Whatsapp. Die Vermarktung soll 2020 beginnen.

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Künftig Status-Ads im Status-Bereich von Whatsapp

Whatsapp bietet dann zunächst Status-Ads an. Diese Werbeanzeigen im Status-Bereich, in dem Nutzer Fotos oder Videos posten können, die nach 24 Stunden verschwinden, erscheinen zwischen zwei Status-Elementen. Die Vertical Ads sind bildschirmfüllend und dürften – ganz wie eine klassische Werbeunterbrechung – den gewünschten Erzählfluss zusammenhängender Status-Meldungen stören. Das Werbeformat ist bereits aus Facebook- und Instagram-Stories bekannt.

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Status-Ads in Whatsapp

Werbung für Whatsapp erscheint bildschirmfüllend im Status zwischen zwei Story-Elementen. (Bild: Olivier Ponteville)

In den privaten Chats soll hingegen keine Werbung erscheinen. Wer Whatsapp nur für Chats nutzt und den Status-Bereich außen vor lässt, bleibt also künftig von Anzeigen verschont. Zumindest vorerst.

Dass Facebook auf den Statusbereich für den Verkauf von Anzeigen setzt, ist verständlich: Storys-Funktionen sind beliebt und weisen hohe Nutzerzahlen auf, sei es bei Instagram, Facebook oder eben Whatsapp. Weltweit nutzen laut Facebook 500 Millionen Menschen die Funktion.

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