News

Whatsapp soll gleichzeitige Nutzung mit vier Geräten erlauben

Whatsapp. (Foto: Shutterstock)
Lesezeit: 2 Min.
Artikel merken

Whatsapp soll momentan die Nutzung eines Accounts auf bis zu vier Geräten gleichzeitig testen. Nachdem erste konkrete Hinweise zu diesem Feature aus dem März stammen, scheint der Anbieter der Funktion nun Priorität eingeräumt zu haben.

Es ist eine der meistgewünschten Funktionen und das seit Jahren. Zugleich ist es eines der Features, bei dem sich der erfahrene Messenger-Nutzer fragt, warum es nicht längst verfügbar ist. Die Rede ist von der Mehrgerätenutzung eines Whatsapp-Accounts, die immer mal wieder angeblich angekündigt oder bald zu erwarten sein soll.

Mehr-Smartphone-Besitzer ärgern sich über Whatsapp-Beschränkung

Wir kennen es von Signal oder Telegram, aber auch von Slack oder Zoom oder Skype. Es ist nicht üblich, einen Account an ein Gerät zu binden. Moderne Webworker nutzen stets mehr als ein mobiles Gerät. Whatsapp, mit seiner strikten Bindung an eine Telefonnummer, wirkt da schon länger anachronistisch.

Zwar können sich Whatsapp-Nutzer schon seit fünf Jahren mit der Web-Oberfläche des Messengers behelfen. Komfortabel geht aber anders. Schon die Einbindung über einen QR-Code wirkt wie aus der Zeit gefallen. Letztlich benötigt Web-Whatsapp stets ein aktives Smartphone, deren Inhalte dann lediglich gespiegelt werden.

Anachronismen hin oder her, natürlich liegt die Einschränkung auf ein Gerät inzwischen an der eingesetzten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, bei der Nachrichten beim Absender ver- und beim Empfänger wieder entschlüsselt werden. Auf den Whatsapp-Servern findet nur eine kurzzeitige Speicherung statt. So ist es unwahrscheinlich, dass es eine dauerhafte Synchronisierung mehrerer Geräte geben kann.

Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Herkunft der Information ist eine inoffizielle Quelle

Dennoch soll Whatsapp seit längerer Zeit die Möglichkeit testen, bis zu vier Geräte vollwertig mit einem Whatsapp-Account zu verbinden. Dabei scheint eine WLAN-Verbindung zwischen den beteiligten Geräten eine essenzielle Rolle zu spielen. Das ergäbe unter dem Gesichtspunkt der eingesetzten Verschlüsselung von Gerät zu Gerät Sinn.

Über das Feature berichteten zuerst die XDA-Developer unter Verweis auf den Twitter-Account WABetaInfo, der nicht mit Whatsapp assoziiert ist.

WABetaInfo weist zwar einen durchwachsenen Erfolgs-Count auf, hat aber in der Vergangenheit auch immer wieder richtig gelegen. So gibt es keine offizielle Bestätigung für die Meldung und entsprechend keine näheren Aussagen zur Verfügbarkeit der mutmaßlichen Funktionserweiterung.

Suchfunktion auf Datumsbasis in Arbeit

Ebenfalls von WABetaInfo, aber immerhin mit eindeutigen Screenshots hinterlegt, stammt die Information, dass Whatsapp an einer Suchfunktion arbeitet, die das Finden von Chat-Inhalten auf Datumsbasis ermöglichen soll. Dazu soll es ein prominentes Kalender-Icon im Messenger geben, das per Tap zu einer Datumsauswahl auffordert. Auf der Basis des gewählten Datums werden die Nachrichten hernach gefiltert.

Die geplante Datumssuche. (Screenshot: WABetaInfo)

Das Feature soll sich noch im Alpha-Stadium befinden. Möglicherweise wird die Filterfunktion schlussendlich ganz anders implementiert. Wahrscheinlich soll sein, dass die Funktion zuerst die iOS-Nutzer erreicht.

Speichernutzung soll neues Verwaltungs-Tool bekommen

Weiterhin soll Whatsapp künftig die Verwaltungs-Tools für die Speichernutzung verbessern. So sollen Nutzer der Android-App künftig leichter große sowie weitergeleitete Dateien ausfindig machen können.

Bessere Speicherverwaltung. (Screenshot: WABetaInfo)

Auf diese Weise identifizierte Inhalte sollen dann über eine simple Lösch-Funktion im Stapel entfernt werden. Zudem soll es möglich werden, Fotos in Chats anhand verschiedener Parameter zu sortieren.

Die meiste Freude dürfte Whatsapp seinen Nutzern aber sicherlich mit der Öffnung der App für die Nutzung auf weiteren Geräten machen.

Passend dazu: Studie: 96 Prozent der Jugendlichen nutzen Whatsapp

Das könnte dich auch interessieren

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Digitales High Five
Holger Schellkopf (Chefredakteur t3n)

Anleitung zur Deaktivierung

Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder