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Whatsapp lässt sich wohl bald auf mehreren Geräten gleichzeitig nutzen

Das Whatsapp-Icon. (Foto: BigTunaOnline / Shutterstock.com)

Whatsapp soll bald auf mehreren Geräten gleichzeitig verwendbar sein. Mit dieser Funktion könnte einem der größeren Kritikpunkte ein Ende gesetzt werden.

Seit April 2016 werden Whatsapp-Nachrichten und Inhalte per verifizierter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sicher zwischen Sender und Empfänger zugestellt. Nachteil der Verschlüsslung: Die Nachrichten landen nur auf dem Smartphone des Empfängers und lassen sich nicht auf mehrere Geräte synchronisieren. Das soll sich bald ändern.

Whatsapp bald als Multi-Device-Messenger nutzbar

Wie das für Whatsapp-Leaks bekannte Blog Wabetainfo in Erfahrung gebracht haben will, arbeitet die Whatsapp-Mutter Facebook an einer neuen Möglichkeit, den beliebten Messenger auf mehr als einem Gerät gleichzeitig zu verwenden. Laut dem Blog entwickelt Whatsapp ein neues Multi-Plattform-System. Dieses soll das aktuelle Modell ablösen, bei dem Nachrichten nur auf dem Smartphone des Empfängers landen und auf der Weboberfläche von Whatsapp Web gespiegelt werden. Die dort angezeigten Inhalte bleiben ausschließlich auf der Whatsapp-App des Smartphones gespeichert.

Mit dem neuen System sollt ihr schließlich mit einem Konto eure Whatsapp-Nachrichten auf dem Android-Smartphone oder iPhone abrufen können und gleichzeitig auf dem iPad oder Computer lesen. Auf dem Desktop sollen die Nachrichten nicht mehr ausschließlich per Whatsapp Web gespiegelt werden, sondern Whatsapp entwickelt derzeit eine entsprechende Anwendung auf Basis der Universal-Windows-Platform (UWP).

Whatsapp am iPad

Whatsapp am iPad: App unterstützt Split-Screen und Querformat. (Screenshot: Wabetainfo)

Eine dedizierte iPad-App ist bekanntlich auch in der Mache. Wabetainfo will erfahren haben, dass die bereits fertig sei, man warte mit der Veröffentlichung auf die Fertigstellung des Multi-Device-Systems.

Whatsapp: Umbauten an der Ende-zu-Ende-Verschlüsslung erforderlich

Wenngleich Webetainfo sicher ist, dass Whatsapp an der Funktion arbeitet, ist noch unklar, wie das System funktionieren wird. Ebenso ist ungewiss, wann die neue Plattform fertig sein wird. Sicher ist indes, dass Whatsapp die derzeit genutzte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung umfassend umbauen müsste, damit die Nachrichten auf mehreren Empfängergeräten landen können.

Per Desktop-App des Facebook-Messengers soll es künftig auch möglich sein Whatsapp-Nachrichten zu versenden. (Bild: Facebook)

Per Desktop-App des Facebook-Messengers soll es künftig auch möglich sein Whatsapp-Nachrichten zu versenden. (Bild: Facebook)

Gänzlich überraschend ist der Umbau von Whatsapp nicht. Schon im Januar 2019 kursierten erste Gerüchte einer Zusammenlegung von Whatsapp, Facebook-Messenger und Instagram, die auf der Facebook-Entwicklerkonferenz F8 im April von Mark Zuckerberg bestätigt wurden. Unter anderem soll der Facebook-Messenger Ende-zu-Ende-verschlüsselt werden und auch Whatsapp- und Instagram-Nachrichten hineinfließen. Konkrete Details und einen Zeitplan gab Facebook nicht bekannt. Gerüchteweise soll der Plan bis Anfang 2020 umgesetzt sein.

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