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Windows 10: Werden 240 Millionen PCs wegen des Support-Endes zu Elektroschrott?

Der Support für Windows 10 endet am 14. Oktober 2025. Viele PCs können mit den Hardware-Anforderungen von Windows 11 nicht mithalten. Was passiert mit ihnen?

1 Min. Lesezeit
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Update-Zyklen erhöhen den Elektromüll. (Foto: Chistoprudov Dmitriy/ Shutterstocke.com)

Microsoft Windows 11 stützt den angeschlagenen PC-Markt und sorgt für neue Umsätze. Das prognostiziert das auf Elektro-Handel spezialisierte Marktforschungsunternehmen Canalys. Das liege auch an dem Ende für den Support von Windows 10.

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Microsoft gibt zwar zahlenden Kunden auch nach dem 14. Oktober 2025 noch einen letzten Strohhalm für Version 22H2, um entsprechende Systeme weiter zu betreiben, doch der ist kurz. Und teuer. Der Support für 20H2 lief im Mai aus.

Unternehmen tauschen 2024 die PCs

Canalys berichtet, dass 57 Prozent der Retailer „Auffrischungspläne“ der Kunden erwarten. Der Support für die Enterprise- und Educational-Varianten 20H2 und 21H1 liefen bereits aus.

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21H2 kommt am 11. Juni 2024 dazu. Die Händler rechnen damit, dass in den nächsten zwei Jahren einer von drei Computern ersetzt wird. Die Marktforscher:innen prophezeien einen Anstieg des Marktes um acht Prozent.

240 Millionen PCs wandern auf den Müll

Die Unternehmen tauschten die PCs der Pandemie-Ära mit KI-fähigen Generationen aus, so die Analyse. Für die Altgeräte sieht sie schwarz.

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„Trotz der wachsenden Fähigkeiten des Vertriebskanals zur Unterstützung der Kreislaufwirtschaft werden Partner nicht in der Lage sein, PCs, die nicht von Windows 11 unterstützt werden, aufzuarbeiten und weiterzuverkaufen,“ schreiben die Verfasser:innen. Etwa ein Fünftel der Geräte werde zu Elektroschrott. Canalys schätzt ihre Anzahl auf 240 Millionen Computer.

Aufarbeitung und Recycling unwahrscheinlich

Das Unternehmen gibt an, dass 39 Prozent seiner Partner Aufarbeitungs- und Wiederverkaufskapazitäten besitzen. Doch die Nachfrage nach Geräten, die keine Sicherheitsupdates mehr erhalten, sei minimal.

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Dabei hilft auch nicht, dass Microsoft Spezial-Abos anbietet, um die Geräte über das Enddatum hinaus zu versorgen. Sie verlängern den Support um maximal drei Jahre. Sie seien jedoch voraussichtlich viel zu teuer, sagen die Analyst:innen. Die Migration auf neue Geräte sei vermutlich auch dieses Mal billiger, schreiben sie in Hinblick auf die Konditionen, die es seinerzeit beim Ende von Windows 7 gab. Selbst als Spende taugten die Geräte wegen der Sicherheitsproblematik kaum.

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5 Kommentare
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Dein t3n-Team

Jonas

Windows ist nicht das einzige Betriebssystem.

Ich schätze die Sicherheitsproblematik bezieht sich auf vertrauenswürdige Daten?

Datenspeicher kann man zur Not sicher austauschen.

Antworten
Simon

L I N U X?

Antworten
Dominik

Zorin OS ist eine gute Alternative für alte Windows Systeme. Ansonsten kann man mit wenigen Tricks auf vielen Windows 10 Systemen auch sehr stabil Windows 11 aufspielen. Gerade wenn die Hardware an sich recht aktuell ist und es nur an der ein oder anderen Thematik fehlt.

Antworten
Micha

Das Ende von Windows wurde eingeleitet…
Wer neu kaufen muss, kauft vielleicht beim angebissenen Apfel und wer nicht kauft, nimmt Linux… Windows sägt an dem Ast, auf dem es sitzt… In der heutigen Zeit wo der Umweltschutz groß geschrieben wird… Aber natürlich nur in Deutschland. Der Schrott wird einfach in ein Dritteweltland verkauft und kann dort die Umwelt belasten oder Menschen gefährden.

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harambo

sauft ihr lack,erst nach ende der fuckdatest ist dieses trauerspiel stable.

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