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Wirecard und Klarna starten gemeinsame Payment-Lösung

Klarna. (Foto: Presse)

Wirecard bindet zukünftig alle Klarna-Zahlungsmethoden in die eigenen Lösungen ein. Davon profitieren Händler und Kunden – es ist aber auch ein erstaunlicher Schritt für zwei Unternehmen mit ähnlichen Zielsetzungen.

Technologieanbieter Wirecard und Payment-Anbieter Klarna wollen in Zukunft enger zusammenarbeiten. Wie die Unternehmen heute in einer gemeinsamen Erklärung bekannt gaben, arbeitet man an einer neuen, erweiterten Bezahllösung. Alle drei Klarna-Shopping-Methoden, also Sofort bezahlen, Kauf auf Rechnung und Ratenkauf, werden in naher Zukunft über die Händler mit einer einzigen Integration über die digitale Plattform von Wirecard in den Checkout integriert. Das Ziel dahinter ist klar: mehr Umsatz für die Händler, intuitiveres Bezahlen für die Kunden und damit verbunden höhere Umsätze und größere Warenkörbe.

Wirecard und Klarna in einem Boot – gut für Kunden

Wirecard soll dafür Sorge tragen, dass Klarna als Bezahloption in die Checkout-Prozesse und Zahlungslösungen der gängigen Handelsplattformen und Shopsysteme einfließt. Dabei wickelt das Unternehmen alle nachfolgenden Zahlungen über Klarna ab. Händler, die die All-in-One-Integration nutzen, können ihren Kunden in derzeit neun Märkten (Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Schweiz, Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Großbritannien) die gesamte Palette der Klarna-Zahlungsmethoden anbieten. Weitere Länder, darunter USA und Australien, sollen im Lauf des Jahres hinzukommen. Abgesehen davon werden Wirecard und Klarna jeweilig das Risiko auf Händler- und Verbraucherseite abdecken, sodass Zahlungen für die Händler garantiert sind und Händler etwa auch ohne eigenes Risiko den hierzulande beliebten Rechnungskauf anbieten können.

Wer profitiert nun mehr von der Kooperation? Das lässt sich so genau gar nicht sagen – denn einerseits strebt Wirecard in Deutschland gerade in Richtung Endkundengeschäft und hat kürzlich Boon Planet angekündigt, eine Konto- und Zahlungslösung, mit der Kunden eine vollwertige Girokonto-Lösung mit diversen Services für Online und Offline drum herum erhalten. Andererseits ist Klarna in den letzten Monaten gut unterwegs auf dem Weg hin zur vollwertigen Plattform und hat hier offenbar insbesondere bei jüngeren und technikaffinen Zielgruppen einen Lauf. Letzten Endes dürften beide Partner reichweitentechnisch etwas davon haben.

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