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Suche nach berühmten Wow-Signal findet (noch) keine Anzeichen für außerirdisches Leben

Erstmals haben Forscher:innen gezielt nach dem mysteriösen Wow-Signal im Weltall gesucht. Trotz einer ersten negativen Antwort betrachten sie ihre Arbeit als vielversprechend.

Von Christian Bernhard
1 Min. Lesezeit
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Gibt es außerirdisches Leben? Forscher:innen lassen nicht locker. (Bild: Shutterstock / Josef Szeles)

Das Wow-Signal sorgt unter Astronom:innen seit 45 Jahren für Aufsehen. Entdeckt wurde das mysteriöse Signal, das im Bereich der Radiowellen abgegeben wurde, im Jahr 1977 und gilt bis heute als vielversprechendster Anwärter für eine Botschaft außerirdischer Lebensformen. Jetzt wurde zum ersten Mal gezielt in der Ursprungsregion nach dem Signal gesucht.

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So bekam das Wow-Signal seinen Namen

Der ungewöhnliche Name für das Signal geht darauf zurück, dass ein Forscher damals das Wort „Wow“ auf einen Ausdruck kritzelte, der das Signal zeigte.

Forscher:innen untersuchen aktuell mit zwei Teleskopen jene Himmelszone, aus der das Wow-Signal vor 45 Jahren einging. Rückschlüsse auf außerirdisches Leben konnten sie noch nicht ziehen, doch sie betrachten die Beobachtung dieses Areals als vielversprechend, um weiter nach außerirdischem Leben zu suchen.

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Erste gezielte Suche nach dem Wow-Signal

Zu Hilfe kommen ihnen dabei auch die Daten der Raumsonde Gaia, die den Himmel kartiert, um mehr sonnenähnliche Sterne in der Region des Signals zu finden, so Projektmitarbeiter Wael Farah gegenüber Space.com. „Dies umfasst nicht nur die Region des Wow-Signals, sondern erstreckt sich auch auf Bereiche am Himmel, in denen die Sterndichte hoch ist, wie das galaktische Zentrum und die galaktische Scheibe“, teilte der Forscher in einer E-Mail an Space.com mit.

Die Zielzone befindet sich in der Nähe eines sonnenähnlichen Sterns, der 1.800 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Schütze liegt. Sie wurde in einer im Mai veröffentlichten Forschungsarbeit als mögliche Zone für das Signal identifiziert.

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Bald schon weitere Kandidatensterne?

Nicht nur deshalb zogen die Forscher:innen positive Erkenntnisse aus ihren Beobachtungen. Farah erklärte, das große Sichtfeld des Teleskops und moderne technische Fähigkeiten, wie das Platzieren von mehr Suchstrahlen am Himmel, würden es ermöglichen, weitere potenzielle Quellen für das Signal zu identifizieren und gleichzeitig zu untersuchen.

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Die Wissenschaftler:innen hoffen, dass bei zukünftigen Suchen in dem Himmelsareal weitere Kandidatensterne auftauchen, von denen das Wow-Signal stammen könnte.

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