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Ehemalige Yahoo-Chefin stellt neue App vor – und erntet dafür vor allem Spott

Nach ihrer Zeit als Vizepräsidentin bei Google stand sie fünf Jahre an der Spitze von Yahoo. Jetzt ist Marissa Mayer zurück – mit einer KI-App zum Teilen von Fotos. Das App-Design sorgt im Netz jedoch für Kritik.

2 Min.
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Marissa Mayers Startup Sunshine hat eine neue App vorgestellt. (Bild: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | AP Illustration/Jenni Sohn)

Braucht die Welt wirklich noch eine App zum Teilen von Fotos? Nach Ansicht von Marissa Mayer lautet die Antwort offenbar Ja. Dafür hat das schon 2018 von Mayer mitgegründete Startup Sunshine jetzt eine neue App vorgestellt.

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Mit Shine könnt ihr ganz klassisch digitale Foto-Ordner erstellen und die über einen Link mit anderen teilen. Außerdem könnt ihr Alben auch gemeinsam anlegen und verwalten. So können beispielsweise alle Gäste einer Veranstaltung ihre jeweiligen Fotos zusammenfügen.

Der eigentliche Clou liegt aber woanders: Denn statt die passenden Fotos des Events selbst auszuwählen, könnt ihr das wahlweise auch einer KI überlassen. Die entscheidet dann selbstständig, welche Fotos geteilt werden sollen.

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Laut Sunshine sollen dabei weder Screenshots noch „persönliche Selfies“ geteilt werden. Genauere Details zum Auswahlprozess verrät das Startup indes nicht. Klar ist aber, dass eine gewisse Portion Mut dazugehört, denn immerhin müsst ihr, damit das Ganze funktioniert, der App vollen Zugriff auf die auf eurem iPhone gespeicherten Fotos geben.

Shine will eure Fotos mit anderen teilen – und die Bilder auch gleich selbst aussuchen. (Grafik: Sunshine)

Shine schlägt euch basierend auf euren Fotos auch fertige Alben zum Teilen vor. Auch da soll KI zum Einsatz kommen. Bei unserem kleinen Test schien die App ihre Auswahl aber vor allem basierend auf dem Datum und den GPS-Koordinaten zu treffen.

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Internet spottet über Foto-Sharing-App der Yahoo-Gründerin

Shine ist nicht die erste App von Sunshine. Schon 2020 veröffentlichte das Startup mit Contacts eine App, die Kontaktdaten verschiedener Anbieter mit zusätzlichen Informationen aus dem Netz anreichert.

Später folgte dann eine App, in der ihr die Geburtstage eurer Freunde speichern könnt, um ihnen dann digitale Grußkarten zu schicken. Ein echter Hit waren beide Apps nicht, und auch die Vorstellung von Shine sorgte im Netz eher für Verwunderung – was nicht zuletzt an dem recht altbackenen Design liegen dürfte.

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„Wann immer du das Gefühl hast, nicht gut genug zu sein, denk daran, dass die Schöpferin von Googles Associate-Product-Manager-Program gerade das hier veröffentlicht hat“, kommentierte beispielsweise Debarghya Das von der Risikokapitalgesellschaft Menlo Ventures auf X.

Der App-Entwickler Bryce Schmidtchen wiederum bat Mayer auf X darum, doch bitte eine:n UX-Designer:in einzustellen, denn das Interface sei „schockierend schlecht“. Mayer wiederum stimmte zu und antwortete mit dem Link zu einer entsprechenden Stellenausschreibung von Sunshine.

Software-Nostalgie: Kennt ihr diese Programme noch?

Software-Nostalgie: Kennt ihr diese Programme noch? Quelle: t3n
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