News

Youtube entfernt QAnon und Fehlinformationen zu Impfungen

Videos von QAnon-Anhängern und Impf-Fehlinformationen duldet Youtube nicht mehr. (Foto: Youtube)

Lesezeit: 1 Min. Gerade keine Zeit? Jetzt speichern und später lesen

Youtube weitet die aktuellen Richtlinien gegen das Verbreiten von Falschmeldungen und Verschwörungsmythen aus. Videos mit Fehlinformationen rund um Covid-19 werden zukünftig komplett entfernt.

Youtube versucht weiterhin, Fehlinformationen im Bezug auf die Corona-Pandemie von seiner Videoplattform fernzuhalten. Im Visier des Unternehmens stehen aktuell vor allem Inhalte mit Behauptungen über potenzielle Covid-19-Impfstoffe, die in einem Widerspruch zu den Angaben der örtlichen Gesundheitsbehörden oder der Weltgesundheitsorganisation stehen. Dazu gehören Aussagen, dass der Impfstoff Menschen töte und Unfruchtbarkeit verursachen würde. Auch beliebt ist die Annahme, dass den Menschen Mikrochips implantiert werden, die im Impfstoff enthalten sind. Viele dieser Verschwörungsmythen haben sich im Laufe der Pandemie in den sozialen Meiden verbreitet und werden teilweise sogar durch Personen des öffentlichen Lebens, wie Attila Hildmann oder zuletzt auch Michael Wendler, befeuert.

Nix mehr verpassen: Die t3n Newsletter zu deinen Lieblingsthemen! Jetzt anmelden

Bis jetzt entfernte Youtube bereits Videos, die die Existenz oder Ansteckungsgefahr des Coronavirus bestreiten, medizinisch nicht sinnvolle Behandlungsmethoden fördern und die Leitlinien der Gesundheitsbehörden zur Selbstisolation und sozialen Distanzierung als Unsinn deklarieren. Gegenüber Reuters bestätigte eine Sprecherin von Youtube, dass Videos, die sich mit allgemeinen Diskussionen rund um das Thema Impfstoff beschäftigen, weiterhin online bleiben würden. Mittlerweile löschte die Videoplattform über 200.000 Videos mit irreführenden oder gefährlichen Fake News zu Covid-19. In den kommenden Wochen will Youtube weitere Schritte einleiten, die die wichtigen und echten Informationen rund um die Impfstoff-Thematik hervorheben.

Auch QAnon-Videos werden entfernt

Youtube will zudem gegen die QAnon-Bewegung vorgehen. Nach Facebook und Twitter hat auch die Videoplattform angekündigt, künftig Inhalte zu entfernen, die Verschwörungsmythen aufgreifen und Gewalt rechtfertigen. Explizit nennt Youtube die Anhänger von QAnon. Viele ihrer Botschaften würden außerdem über rechtsradikale und antisemitische Inhalte verfügen.

Meistgelesen

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 70 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Luca Caracciolo (Chefredakteur t3n) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung