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Wie ihr die Zeitumstellung im Homeoffice für euch nutzt

Zeitumstellung nervt – aber in Verbindung mit dem Homeoffice ist sie eine Chance. Diese Tipps helfen, gut in die dunkle Jahreszeit zu starten.

3 Min. Lesezeit
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In Verbindung mit dem Homeoffice kann die Zeitumstellung eine Chance sein. (Foto: PR Image Factory / shutterstock)

Hilfe. Schon wieder Zeitumstellung. Am Morgen des 31. Oktobers stellen wir die Uhren zurück. Im Herbst ist es ja glücklicherweise nicht so schlimm, richtig fies wird der Uhrenwahnsinn erst wieder im Frühling. Und die Zeitumstellung im Herbst bringt einige Vorteile mit sich – schließlich ist sie die mitteleuropäische Normalzeit, also die Zeit, die für unsere Längengrade ungefähr angemessen ist.

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Die Zeitumstellung nervt. Gerade die Umstellung auf Sommerzeit im Frühjahr macht die Tagesabläufe schwierig, Menschen müde, Kinder quengelig. Die Umstellung auf Winterzeit wirkt wie eine Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten des Frühlings. Endlich normale Zeiten hier. Zumindest, wenn nicht von heute auf morgen alles anders sein soll.

Der Streit ums Normal

Energie spart das nicht, umstritten ist die Umstellung auch schon seit einigen Jahren. Eigentlich hatte das EU-Parlament beschlossen, sie abzuschaffen. Staaten dürfen dabei selbst entscheiden, welche Zeit sie wählen. Deutschland tendiert zur unnatürlicheren Sommerzeit als Normalzeit. Allerdings ist das Thema noch nicht durch den Europäischen Rat und deshalb dauert’s noch. Befürchtet wird ein großes Chaos. Allerdings stellen die USA und Kanada zu anderen Zeiten um – und haben sogar mehrere Zeitzonen. Auch das hat bislang nicht zum Kollaps geführt. Die Chancen stehen also gut.

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Bis auf Weiteres stellen wir allerdings die Uhren um. Voll ausreizen können Menschen die Vorteile der Zeitumstellung, wenn sie flexibel oder im Homeoffice arbeiten. Aber auch jene, die in ihre Firmen fahren, können die Winterzeit für sich nutzen, wenn sie wissen, was die Umstände von Zeit und Klima mit dem Körper machen.

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Zunächst zu den Fakten:

Im Herbst stellen wir die Uhren eine Stunde zurück. Eselsbrücke: Die Natur zieht sich zurück und das machen wir auch mit den Uhrzeigern auch. Konkret bedeutet das: Wacht ihr regulär um 7 Uhr ohne Wecker und gut ausgeschlafen auf, tut ihr das nun um 6 Uhr. Seid ihr normalerweise gegen 23 Uhr müde, seid ihr das nun um 22 Uhr. Glücklicherweise gilt das auch für die Kinder. Fürs Licht heißt das: Es ist morgens früher hell und abends früher dunkel.
Und das ist alles ganz gut. Unangenehm ist es nur, wenn der Körper keine Zeit bekommt, sich anzupassen. Einige Faktoren, um besser in die Herbsttage zu starten:

Schlaft, so viel ihr wollt

Eigentlich kommen Menschen in der dunklen Jahreszeit schwerer aus dem Bett. Das liegt daran, dass das Tageslicht fehlt. Schon kleine Mengen des bläulichen Morgenlichts wecken morgens und machen schneller fit. Durch die Zeitumstellung bekommen die Augen von einem Tag auf den anderen mehr Licht. Die Stunde Zeit mehr ist also eine Gnadenfrist. Einen Teil der gewonnenen Zeit könnt ihr in Schlaf investieren, einen anderen Teil darin, gelassener in den Tag zu starten. Und all jene, die regelmäßig weniger schlafen, als sie gern würden: Versucht doch mal, ob es jetzt klappt. Zeit hättet ihr.

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Arbeitet, wenn ihr wach und produktiv seid

Menschen haben tagsüber natürliche Hochs und Tiefs. Morgens ist das bei den meisten Menschen erstmal ein Hoch, am Vormittag wartet ein Tief, dann das Fresskoma und ein weiteres Hoch am Nachmittag. Nun einfach stur nach der Uhr weiterzuarbeiten, dient weder der Arbeit noch dem Gefühl dabei. Plant eure Tage so, dass ihr euch nach dem Biorhythmus richtet, den ihr tatsächlich habt. Und wenn ihr vorher zwischen 8 und 10 Uhr am produktivsten wart, dann seid ihr das nun vielleicht zwischen 7 und 9. Hauptsache ist, die Arbeit wird gemacht.

Baut euren Sport in den Tag ein

Das wirklich Gemeine an der Zeitumstellung im Winter ist, dass Läufe durch den Park nach einem frühen Feierabend nicht mehr drin sind. Jedenfalls für alle, die nicht im Dunklen laufen möchten oder aus Sicherheitsgründen nicht können. Der große Vorteil im Homeoffice und für Selbstständige: Ihr könnt tagsüber laufen, Radfahren, was auch immer ihr gern tut. Wer tagsüber ins Licht geht, der schläft abends besser ein. Je früher, desto besser.

Wehrt euch gegen Abendmeetings

Wer das Schlechteste aus der Zeitumstellung herausholen will, der trifft sich in den Abendstunden in der Firma oder sitzt noch lange vor der Videokonferenz. Das Bildschirm-Licht macht wach, erst spät zurückfahren macht müde. Wer einen sanfteren Übergang will, der erlaubt seinem Körper, in der ersten Woche abends zur Ruhe zu kommen und fordert genau dies auch ein.

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Die Zeitumstellung lässt sich dann am besten nutzen, wenn Menschen die Möglichkeit haben, frei nach ihrem persönlichen Energielevel zu arbeiten. Stur auf fixe Arbeitszeiten zu pochen, wird der Arbeit also nicht dienen, es wird ihr schaden. Die innere Uhr ist kein Fehler im menschlichen System, den es zu überwinden gilt. Sie ist ein Faktor, der sich für gute Arbeit und angenehme Arbeitstage nutzen lässt.

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