Ratgeber

Besser schlafen und gut aufwachen mit diesen Gadgets und Apps

Kuschelbohne für besseren Schlaf: Schlafroboter Somnox. (Bild: Somnox)

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Kaum etwas macht so produktiv wie ausreichend Schlaf und ein entspannter Start in den Tag. Mit den richtigen Gadgets und Tipps zur Nachtruhe kommt ihr dem perfekten Schlaf um einiges näher.

Guter Schlaf ist wichtig. Daran ändern auch diverse Lifestyle-Trends wenig, die kurze Nächte für eine vermeintlich höhere Produktivität anpreisen. So zeitfressend Schlaf auch sein mag, er erfüllt wichtige Funktionen. Der Körper braucht die Zeit der Ruhe, in der Nacht wird Energie für den neuen Tag geschöpft. Schlafmangel führt nachweislich zu einer geringeren Aufmerksamkeitsspanne, Gedächtnisleistung und Reaktionszeit. Noch gravierender sind die Auswirkungen von dauerhaft schlechtem Schlaf auf die Stimmung. Wer hingegen ausgeschlafen ist, fühlt sich nicht nur besser, sondern arbeitet auch konzentrierter.

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Viele Erwerbstätige brauchen besseren Schlaf

Gut schlafen wollen und gut schlafen können sind aber zwei unterschiedliche Dinge. Viele klagen über Probleme beim Ein- oder Durchschlafen. Ein Report der Barmer-Krankenkasse stellt fest, dass 2017 mehr als eine Million Erwerbstätiger in Deutschland eine ärztliche Diagnose über Schlafstörungen erhielten, Tendenz steigend.

Zu viel im Kopf, zu viel zu tun und zu wenig Zeit zum abendlichen Abschalten sind oft die Ursachen für Schlafmangel. Dazu kommen immer wieder Stresssituationen und beispielsweise Dienstreisen mit Jetlag, die sich nicht positiv auf den Schlaf auswirken. Auch die saisonale Zeitumstellung von der Winterzeit zur Sommerzeit im Frühling oder von der Sommerzeit zurück auf Normalzeit im Herbst kann bei manchen für Tage oder Wochen die Schlafqualität senken.

Das Gute ist: Man muss nicht unbedingt sein komplettes Leben umkrempeln, um den Schlaf zu verbessern. Manchmal helfen schon kleinere Lifehacks, um wieder entspannt durchzuschlafen und aufzuwachen. Wir stellen in unserem Ratgeber Gadgets und Lösungen vor, die an ein paar Stellschrauben der nächtlichen Bettruhe drehen und so eine höhere Schlafqualität und einen ausgeruhten Start in den Tag versprechen.

Runterkommen und schnell einschlafen

Problem Nummer 1: abends zu aufgedreht sein, um gut in den Schlaf zu finden. Wer lag nicht schon spätabends noch wach im Bett und bekam kein Auge zu? Der bange Blick auf die Uhr und die Erkenntnis, dass jetzt ja nur noch wenige Stunden Schlaf bleiben, trägt auch nicht zur Beruhigung bei.

Das blaue Licht von Smartphone- und Laptop-Displays schadet deinem Schlafrhythmus. (Foto: Shutterstock)

Schluss mit abendlicher Bildschirmarbeit

Experten empfehlen, eine Stunde vor dem Schlafengehen gar nicht mehr auf Bildschirme zu schauen. Denn die Bildschirmarbeit hält das Gehirn auf Trab und verhindert eine schnelle Einstimmung auf Schlaf. Wer auf Laptop und Smartphone nicht verzichten kann, sollte zumindest den Blauanteil des Displays reduzieren. Langzeitstudien an Menschen gibt es noch keine, trotzdem warnen Forscher seit Jahren vor dem hochenergetischen blauen Licht (HEV) in Displays von Computern und Smartphones. „Es gibt Hinweise darauf, dass Zellen im Gehirn und in der Netzhaut durch eine erhöhte Exposition gegenüber künstlichem Licht geschädigt werden“, heißt es etwa in einer Studie der Oregon State University. Die möglichen Folgen: Schlafstörungen. Die Erkenntnisse sind inzwischen sogar zu Apple durchgedrungen: Seit knapp zwei Jahren lassen sich mit der sogenannten „Night Shift“-Funktion die Farben von iPhone- und Mac-Displays automatisch in ein wärmeres Farbspektrum abändern. Das erleichtert es dem Körper, Melatonin zu bilden, mit dem wir müde werden. Als Alternative mit detaillierten Einstellungsmöglichkeiten bietet sich die Software Flux für Windows, Linux und Android-­Geräte an. Zudem gibt es diverse Antiblaulichtfolien und -scheiben*, die man auf Smartphone oder Monitor kleben kann.

Besser meditieren mit dem Muse-2-Stirnband.

Das Muse-2-Stirnband* will Meditation durch EEG-Technologie verbessern. (Bild: Muse)

Besser schlafen mit Meditation

Wer abends nicht in den Schlaf findet, dem hilft vielleicht eine kurze Meditation vor dem Schlafengehen. Zahlreiche Meditationsapps wollen dabei unterstützen. Sie spielen entweder nur einen Gong am Anfang und am Ende der gewählten Zeit ab oder bieten auch geführte Meditationen zu den verschiedensten Themen an. Dass Meditation sich positiv auf den Schlaf und das Einschlafverhalten auswirkt, ist mittlerweile vielfach wissenschaftlich bewiesen. Viele Ikonen der Techszene schwören nicht nur für guten Schlaf, sondern auch zur Steigerung der Produktivität auf die aus dem Buddhismus stammende Achtsamkeitsübung.

Nicht jedem gelingt Tiefenentspannung auf Anhieb, aber es gibt Wearables, die beim Meditieren helfen. Das smarte Muse-2-Stirnband* überträgt etwa geistige Aktivität durch Echtzeit-Feedback in Wetter- und Naturgeräusche wie Sturmböen oder Vogelgezwitscher. Es überwacht Haltung, Puls und Atmung. Je entspannter die Atmung, desto beruhigender wird die Geräuschkulisse. Dreht sich das Gedankenkarussell auch beim Meditieren, spielt Muse 2 dagegen stürmische Wetterklänge ab. Durch die Atemübungen führen gesprochene Expertenanweisungen.

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Ein Kommentar
Sebastian

Danke für die Tipps.

Ich nutze selber einen Tageslichtwecker und möchte diesen nicht mehr missen.

Der Schlaf hat sich tatsächlich wesentlich verbessert und ich fühle mich viel ausgeruhter :)

Antworten

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