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17.800-Euro-Elektroauto aus Schweden: Uniti One ist jetzt konfigurierbar

Uniti One. (Bild: Uniti)

Es kommt etwas später und teurer als erwartet – das Elektroauto Uniti One aus Schweden. Immerhin ist das kleine Gefährt jetzt zur Konfigurierung freigegeben.

2017 hatte das schwedische Startup Uniti sein Elektroauto Uniti One angekündigt. Der vollelektrische Cityflitzer war zunächst über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert worden, die gut eine Million Euro in die Kassen der Entwickler gespült hatte. Ursprünglich sollte das Auto ab 2019 gefertigt werden und rund 15.000 Euro kosten. Diese beiden Ziele werden wohl nicht erreicht. Immerhin ist der Uniti One jetzt konfigurierbar. Mitte 2020 soll die Auslieferung in Europa beginnen, wie die Futurezone berichtet.

Uniti One schafft 120 Kilometer pro Stunde

Der Uniti One kostet ab knapp 17.800 Euro. Darin enthalten sind noch keine Steuern oder Abgaben, aber auch nicht die möglichen Subventionen. Für Großbritannien gibt Uniti umgerechnet 17.200 Euro an. Darin sind aber schon die Subventionen enthalten. In der teuersten Variante mit 24- statt 12-Kilowattstunden-Batterie und Schnelllademodus sowie weiteren Komfort-Features schnellt der Preis auf bis zu 26.000 Euro hoch. Insgesamt haben die Uniti-Entwickler bei den Spezifikationen noch einmal Hand anlegen müssen. So bringt der Uniti One 600 statt der zuvor genannten 400 Kilogramm auf die Waage. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 120 statt 130 Kilometer pro Stunde.

Uniti One in Bildern
Uniti One. (Bild: Uniti)

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Je nach Ausführung schafft der Uniti One 150 oder 300 Kilometer mit einer Akkuladung. Die Ladezeit für eine Reichweite von 100 Kilometern dauert zwischen zehn Minuten – im Schnelllademodus – und zweieinhalb Stunden an einer herkömmlichen Steckdose. Die Leistung gibt Uniti mit 50 Kilowatt (68 PS) an. Von null auf Hundert schafft es der Stadtflitzer in 9,9 Sekunden. Dank seiner nur 3,20 Meter Länge hat der Uniti One einen Wenderadius von sieben Metern.

Elektroflitzer setzt auf Android Automotive

Der elektrische Stadtflitzer hat zwei Türen und drei Sitze. Vorn sitzt lediglich der Fahrer, für einen Beifahrer gibt es keinen Platz. Hinten finden sich die beiden anderen Sitze. Die können nach hinten umgeklappt werden, wodurch es im Kofferraum mehr Platz gibt. Das Infotainment-System basiert auf Android Automotive OS. Es gibt eine Reihe von entsprechenden Apps und Diensten. Auch die Heizung oder das Licht kann über das Interface bedient werden – Sprachsteuerung inklusive.

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Ein Kommentar
Axel Schulz
Axel Schulz

Viel zu teuer. Ein Twingo kostet ab 11000€ und ist wesentlich praktischer.

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