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Hohe Reichweite: Mercedes EQS soll bis zu 770 Kilometer schaffen

Mercedes EQS. (Bild: Mercedes-Benz AG)

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Der neue Mercedes EQS soll mit seiner besonders hohen Reichweite von 770 Kilometern Teslas Model S und dem noch nicht am Markt befindlichen Lucid Air das Leben schwer machen.

Die elektrische S-Klasse scheint dem Premium-Anspruch, der mit dem großen Namen einhergeht, auch in Sachen Reichweite gerecht werden zu wollen. Der Mercedes EQS wird offenbar mit einer sehr beachtlichen Reichweite auf den Markt kommen.

Mercedes EQS: Moderne Technik und hohe Reichweite

Am 15. April wird Mercedes den EQS, sein Spitzenmodell der Elektro-Klasse, vorstellen. Dabei hat sich der Hersteller kaum Mühe gegeben, die Ausstattung geheim zu halten. Über das opulente digitale Dashboard als Armaturenbrett hatten wir bereits berichtet. Dabei wird das Cockpit von einem 1,4 Meter breiten „MBUX Hyperscreen“ dominiert, der sich von der Fahrer- bis zur Beifahrertür erstrecken wird.

Mercedes EQS: So sieht die elektrische S-Klasse von innen aus. (Bild: Mercedes-Benz AG)

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Nun lässt Mercedes den Wettbewerb erneut aufhorchen. Eine Reichweite von bis zu 770 Kilometern nach WLTP werde der Luxustromer leisten, bestätigt der Hersteller nun, nachdem er bereits im Sommer 2020 mindestens 700 Kilometer versprochen hatte. Das scheint auf den ersten Blick überraschend, erklärt sich aber in Anbetracht der massiven Batterie mit 108 Kilowattstunden recht einfach. Zudem soll die besonders flache Windschutzscheibe und die aerodynamische Grundform für optimale Windwerte sorgen. Die sollen den Verbrauch senken. Für eine schnelle Wiederverfügbarkeit soll ein Ladesystem mit 200 Kilowatt sorgen.

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Im EQS kommt eine neue Batteriegeneration mit deutlich höherer Energiedichte zum Einsatz. Der nutzbare Energieinhalt beträgt bis zu 107,8 kWh. (Bild: Mercedes-Benz AG)

Verschiedene Modelle, Antriebe und Akkugrößen

Wie stets bringt Mercedes auch den EQS in verschiedenen Modellvarianten, darunter wird sich auch eine mit einem kleineren Akku befinden. Mindestens 90 Kilowattstunden lässt Mercedes seinen EQS-Kunden aber auf jeden Fall angedeihen.

Alle EQS besitzen einen elektrischen Antriebsstrang (eATS) an der Hinterachse, die Versionen mit 4Matic zusätzlich auch einen eATS an der Vorderachse. (Bild: Mercedes-Benz AG)

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Bei der Antriebsform besteht die Wahl aus einem Heckantriebler mit 333 PS und einem Allradler mit 523 PS Leistung. Beim Allrad-Antrieb sorgen zwei Motoren auf Vorder- und Hinterachse für den nötigen Vortrieb. Andere setzen für den Allradantrieb teils auf Radmotoren. Das hat Mercedes hier nicht vorgesehen. Ein besonders starkes Performance-Modell soll es ebenfalls geben. Dessen Daten sind nicht bekannt.

Schauen wir kurz rüber zum Wettbewerb. Da soll das Tesla Model S in der 2021er-Version in der Basisversion „Maximum Range“ rund 660 Kilometer weit fahren. Der „Plaid“ soll hingegen nur rund 630, aber der „Plaid Plus“ rund 840 Kilometer mit einer Ladung schaffen. Alle Tesla-Reichweitenangaben sind vom Hersteller geschätzt. Das Modell „Plaid Plus“ will Tesla ab 149.990 Euro an den Mann bringen.

Mercedes EQS. (Bild: Mercedes-Benz AG)

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Preise und Verfügbarkeit noch unklar

Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es zu Preisen und Verfügbarkeiten des kommenden EQS keine Informationen. Die dürften wir aber sicherlich spätestens zur offiziellen Markteinführung am 15. April 2021 nachgeliefert bekommen.

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