Ratgeber

8 Last-Minute-Tipps für dein Marketing zum Weihnachtsgeschäft

Die Kunden stehen in den Startlöchern für Weihnachtseinkäufe: Jetzt das Marketing für das Weihnachtsgeschäft eintüten.(Foto: Shutterstock / lola1960)

Weihnachten kommt immer so plötzlich. Auch wenn du dein Marketing bisher nicht aufs Weihnachtsgeschäft vorbereitet hast, kannst du auf den letzten Metern noch etwas tun.

Sie ist wieder da, die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Insbesondere im E-Commerce ist das Weihnachtsgeschäft ein unverzichtbarer Treiber für Online-Händler, Online-Marktplätze und Multichannel-Anbieter mit Onlineshop und Filiale. Der Umsatz im deutschen E-Commerce wächst 2019 um zweistellige Prozentzahlen bis auf 70 Milliarden Euro – und die Wochen vor Weihnachten werden einen großen Teil davon generieren. Damit man das Kundeninteresse während dieser Zeit auf sich ziehen kann, ist jeder klug ausgegebene Euro fürs Weihnachtsmarketing ein gut investierter Euro.

Alte Weisheit im Marketing: Der beste Zeitpunkt, sich auf das nächste Weihnachtsgeschäft vorzubereiten, ist der 27. Dezember. Der zweitbeste Zeitpunkt ist jetzt. Klar, umfangreiche Strategien, die einiges an Vorlauf brauchen, hättest du schon im Sommer angehen sollen. Aber auch wenn bis jetzt wenig in deinem Weihnachtsmarketing passiert ist, musst du in diesem Jahr nicht auf ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft verzichten. Viele Kunden beginnen erst im Dezember mit der Suche nach Geschenken zum Fest. Der 15. Dezember ist der Tag, an dem die Deutschen durchschnittlich das meiste Geld online ausgeben.

Mit einigen schnell durchgeführten Maßnahmen kannst du jetzt noch deinen Marketing-Auftritt für das profitable Weihnachtsgeschäft aufpolieren. Und viele Verbesserungen helfen dir darüber hinaus auch für das neue Jahr. Hier sind unsere acht Last-Minute-Tipps für dein Marketing zu Weihnachten:

Marketing für Weihnachten – Last minute

1. Gestalte deine Auftritte weihnachtlich

Wer seine Kunden in weihnachtliche Stimmung versetzt, kann von einer gesteigerten Kauflust profitieren. Allein die optische Verknüpfung eines Angebots mit Weihnachten assoziiert der Kunde unbewusst mit einer Relevanz für seine Weihnachtsvorbereitung und -anschaffungen. Das heißt nicht, dass du an alle deine Bilder nun Weihnachtsgestecke mit Glöckchen pappen und Banner mit Tannenbäumen und Sternchen ausspielen musst. Gestalte weihnachtliche Elemente, die zu deiner Brand passen, und übertreib es nicht: Die saisonale Dekoration kann schnell überladen wirken.

2. Verschicke deinen Newsletter

Zu Beginn der Adventszeit solltest du deine bestehenden Kontakte auf deine Weihnachtsangebote aufmerksam machen. Hier ist auch ein guter Ort, um Rabattcodes auszuspielen oder spezielle Deals für Stammkunden anzubieten. Du bringst dich positiv in Erinnerung.

3. Rücke Premium-Angebote in den Vordergrund

Zu Weihnachten sind Kunden bereit, höhere Beträge auszugeben. Jetzt ist es angebracht, höherpreisige Produkte und Dienstleistungen in den Fokus der Werbung zu stellen. Zeig deine beste Ware. Selbst, wenn der Kunde bei diesem Angebot nicht zugreift, hast du dank Mechanismen der Preispsychologie immer noch eine erhöhte Chance, dass er sich deine günstigere Alternative schnappt: Die Präsentation eines hochpreisigen Angebots hat beim Kunden das Gefühl für akzeptable Beträge hochjustiert, sodass er geringere Summen als sehr günstig empfindet.

4. Schnüre Weihnachtsboxen

Neben deinem Standardsortiment solltest du zu Weihnachten Geschenkboxen als Set anbieten: Hauptprodukt, nutzwertige Ergänzungen, weihnachtliche Goodies und hochwertige Geschenkverpackung. Natürlich sind die Boxen zeitlich limitiert nur in der Vorweihnachtszeit erhältlich.

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