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Adobe: Photoshop nur für einige iPad-Modelle verfügbar

Kurz vor dem Beginn der diesjährigen Kreativkonferenz Adobe Max 2019 hat der Software-Hersteller seine lang angekündigte App Photoshop für das iPad in den App-Store gestellt. Nutzer neuer iPads schauen allerdings in die Röhre.

2 Min. Lesezeit
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Adobes Photoshop ist „vollwertig“, nicht „vollständig“ und läuft auch nur auf ausgewählten iPads. (Foto: Adobe)

Endlich können manche iPad-Nutzer sich selbst ein Bild vom Funktionsumfang der Portierung des Desktop-Photoshop auf die Apple-Tablets machen. Wie schon erwartet worden war, kommt die iPad-Version nicht mit dem vollständigen Leistungsumfang der Vollversion für Desktop-Betriebssysteme.

Photoshop soll vollwertig sein, nicht vollständig

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Obwohl exakt vor einem Jahr auf der Adobe Max 2018 ein zur Desktop-Variante identisches Photoshop angekündigt wurde, legt der Hersteller dieser Tage Wert auf die Unterscheidung zwischen den Begriffen „vollwertig“ und „vollständig“.

Vollwertig soll Photoshop für das iPad insofern sein, als es in der Lage ist, PSD-Dateien in vollem Umfang zu laden und zu bearbeiten, aber eben nicht mit dem „vollständigen“ Leistungsumfang der Desktop-Version.

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Photoshop läuft nicht auf allen aktuellen iPads

Neben dem Umstand, dass Photoshop mit einem abgespeckten Leistungsumfang kommt, dürfte vor allem die Kompatibilitätsliste für die neue App für Erstaunen sorgen. Klar ist, dass die App das neue iPadOS voraussetzt.

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Weniger eingängig dürfte vielen indes sein, dass neuere iPad-Modelle teils nicht in den Genuss der App kommen. Adobe ist da zwar transparent in seiner Kompatibilitätsübersicht, überrascht dürften betroffene Interessenten dennoch sein.

Wir hatten die Übersicht so verstanden, dass etwa iPads ab der fünften Generation kompatibel wären. Auf unserem iPad der sechsten Generation ließ sich Photoshop allerdings nicht installieren. Auch unser iPad Pro 12.9 der dritten Generation verweigerte zunächst die Installation, ließ sich dann aber mit einer Backup-Wiederherstellung doch zur Zusammenarbeit überreden. Das iPad Pro 11 ist nicht in der Liste zu finden, funktioniert aber wie das iPad Pro 12.9 der dritten Generation, das ebenfalls nicht in der Liste zu finden ist, dennoch.

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Leider konnten wir mangels Verfügbarkeit nicht alle iPads testen. Adobes Kompatibilitätsliste ist zwar deutlich, aber nicht eindeutig. Zudem dürfen wir wohl davon ausgehen, dass im Hause Adobe unter Hochdruck an der App gearbeitet wird, so dass sich alles jederzeit ändern kann.

30 Tage frei, dann 10,99 Euro monatlich

30 Tage lang kann die App, wenn sie denn auf eurem Gerät läuft, kostenlos getestet werden, danach wird ein Abo fällig. Aus der App heraus lässt sich eine Subskription für monatliche 10,99 Euro abschließen. Bislang wurde die App nicht offiziell vorgestellt. Wir gehen davon aus, dass Adobe das im Rahmen der Max-Konferenz, die am heutigen Abend startet, nachholen wird.

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Dein t3n-Team

Volker Müller

Tja, da müsste Adobe wohl etwas überstürzt nachziehen, nachdem Serif seine Affinity-Suite bereit vor Monaten auf das iPad gebracht hat – und zwar mit vollem Funktionsumfang der Desktop-Version. (Und ganz ohne Abo-Gebühren.)

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