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Alexa kann jetzt auch Stimmerkennung – „Meine Stimme“ startet in Deutschland

(Foto: Shutterstock / seewhatmitchsee)

Amazons Alexa kann ab sofort Stimmen erkennen und mit dem Sprachassistenten interagierende Personen unterscheiden. Die Funktion muss vom Nutzer aktiviert werden.

Alexa „Meine Stimme“ ist ab sofort auf Echos und Geräten anderer Hardwarepartner wie etwa dem Sonos One (Test) verfügbar. Mit dem neuen Feature will Amazon eine personalisiertere Nutzererfahrung liefern und die Kommunikation zwischen euch und Alexa vereinfachen.

Alexa „Meine Stimme“ muss aktiviert werden

Um die neue Funktion nutzen zu können, müsst ihr sie einmalig in der Alexa-App auf Android- und iOS-Geräten unter Einstellungen > Alexa-Konto > Registrierte Stimmen aktivieren. Anschließend setzt ihr euch vor euren Echo-Lautsprecher und sagt „Alexa, lerne meine Stimme“. Danach werdet ihr von Alexa dazu aufgefordert, zehn Sätze nachzusprechen, mit denen der Assistent euer Stimmprofil erlernt. Um zu überprüfen, ob die Erkennung erfolgreich verlief, könnt ihr Alexa fragen „Alexa, wer bin ich?“.

Amazon Echo: Die nützlichsten Sprachbefehle für Alexa

Um mehrere Stimmprofile einzustellen, ist es laut Amazon erforderlich, die Alexa-App auf einem anderen Smartphone zu installieren oder sich auf dem genutzten Smartphone in der App ab- und mit einem Konto wieder anzumelden, das Zugang zu Echo hat – beispielsweise ein Erwachsenenkonto eures Amazon-Haushalts. Nun führt ihr die Spracherkennung erneut durch. Die verschiedenen Profile können jederzeit über die Alexa-App aktiviert, deaktiviert und vollständig gelöscht werden.

Alexa erkennt auf Wunsch eure Stimme. (Screenshots: t3n.de)
Alexa erkennt auf Wunsch eure Stimme. (Screenshots: t3n)

Alexa „Meine Stimme“: Diese Funktionen stehen zum Start bereit

Mithilfe der Stimmerkennung soll etwa die Kommunikation mit euren Freunden und der Familie vereinfacht werden. So ermögliche Alexa das individuelle Versenden und Annehmen von Nachrichten. Wenn der Sprachassistent die Stimme eines Nutzers erkennt, der darum bittet, Nachrichten abzuspielen, sollen fortan nur jene Nachrichten wiedergegeben werden, die an die Person adressiert sind. Beim Verschicken von Nachrichten werde dem Empfänger mitgeteilt, von wem die Nachricht stamme. Das funktioniere auch für Telefonate: Sofern Alexa die Stimme der Person erkennt, die einen Anruf tätigt, wird der angerufenen Person der Name mitgeteilt.

Auch die Zusammenfassung der täglichen Nachrichten und die Wiedergabe von Musik basierend auf euren Vorlieben und Hörgewohnheiten soll persönlicher vonstatten gehen. Es werden von Alexa künftig nur noch die Nachrichten vorgelesen, die seit der letzten Anfrage des jeweiligen Nutzers neu hinzugekommen sind. Die personalisierten Musik-Empfehlungen sind Amazon zufolge für alle Prime-Music- und Amazon-Music-Unlimited-Abonnenten verfügbar. Indem Alexa zwischen mehreren registrierten Stimmen unterscheiden kann, könne der Assistent mit der Zeit ein individuelles Hörerlebnis basierend auf Vorlieben und Hörgewohnheiten bieten – je nachdem, wer die Anfrage gestellt habe, so Amazon. Zudem sei es durch das Sprachprofil sicherer, per Stimme einzukaufen.

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