Sprachassistenten

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Als Apple im Jahre 2011 mit dem iPhone 4S seinen eigenen Sprachassistenten Siri veröffentlichte, war die massentaugliche Spracherkennung geboren. Es dauerte nicht lang, da folgten auch Google, Microsoft und Amazon dem Trend. Heutzutage sind die digitalen Assistenten aus manchen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Zu Zeiten, in denen selbst Mikrowellen mit einer KI ausgestattet sind, kennen Sprachassistenten keine Grenzen mehr.

Welches sind die „Big Player“?

Der Stand im Jahre 2019 ist, dass sich die meist genutzten Sprachassistenten auf fünf an der Zahl begrenzen. Apple hat mit Siri den Anfang gemacht. Gefolgt ist Amazon mit Alexa, Google mit dem Google Assistant, Microsoft mit Cortana und zu guter Letzt Samsung mit Bixby. 

Siri ist ausschließlich auf iOS, padOS, macOS und dem Homepod anzutreffen. Alexa hingegen ist auf vielen Smartspeakern – ganz vorne weg Amazon Echo – und einigen Haushaltsgeräten integriert. Der Google Assistant ist auf allen Pixel-Smartphones und dem Smartspeaker Google Home vertreten. Microsofts Assistent Cortana findet man auf dem Betriebssystem Windows wieder. Samsung hat Bixby auf allen Samsung-Geräten ab Version 9.0 gelauncht.

Welche Aufgaben können Sprachassistenten übernehmen?

Die Einsatzbereiche reichen von A bis Z. Ob man etwas lapidares wie einen Timer stellen möchte, die latest News des Tages erfahren oder doch lieber ein Rezept für einen Käsekuchen wissen möchte – es gibt kaum Fragen, die unbeantwortet bleiben. Die meisten der Anbieter implementieren ihre Software in mobile Endgeräte wie Smartphones oder auf PC’s.

Amazon hingegen geht einen Schritt weiter und rüstet mittlerweile auch Haushaltsgeräte wie Mikrowellen aus. Wirklich nützlich wird es, wenn man Smarthome-Geräte besitzt. Mit seiner Stimme die Lichter im Haus einschalten, die Rollläden herunterfahren und die Heizung auf die gewünschte Temperatur stellen. All das ist mit der richtigen Technik möglich. Die oben genannten Sprachassistenten werden dahingehend ständig aktualisiert, um am Markt mitzuhalten.

Was wird die Zukunft bringen?

Allem voran ist der Wunsch nach einer Offline-Funktion. Die Assistenten müssen ständig mit dem Internet verbunden sein, um zu funktionieren. Zwar wären die Funktionen im Offline-Modus nur eingeschränkt nutzbar, dafür wäre Privatsphäre gewährleistet, da die Daten nicht ständig an den Server geschickt werden.

Nach dem Wohnzimmer haben sich die großen Unternehmen als nächstes das Auto vorgenommen. „Hände ans Lenkrad und Augen auf die Straße“ – genau dort sollen die Sprachassistenten unterstützend wirken und das Fahrerlebnis verbessern. Die hauseigenen Assistenten der Automobilhersteller von Mercedes oder Audi schlafen jedoch auch nicht. Die Zukunft wird zeigen, wer sich in der Automobilindustrie durchsetzen wird.

Auf dieser Seite gibt es immer alle aktuellen News und Entwicklungen rund um die verschiedenen Sprachassistenten und ihre neusten Features.

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