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Siri, Alexa, Assistant oder Cortana – wer sind die klügsten Sprachassistenten im Land?

Google Home Mini. (Bild: Google)

In seinem Smartspeaker-IQ-Test hat Loup Ventures die Sprachassistenten Alexa, Siri, Assistant und Cortana unter die Lupe genommen. Apples Homepod mit Siri-Support hat enorm aufgeholt.

Noch vor knapp einem Jahr erwies sich Apples Homepod mit seinen reduzierten Siri-Funktionen als dümmster der smarten Lautsprecher. Im aktuellen Smartspeaker-IQ-Test von Loup Ventures, bei dem Alexa, Siri, Google Assistant und Cortana sowie die entsprechenden Smartspeaker auf Herz und Nieren geprüft wurden, konnten Homepod und Siri stark aufholen. Für die Spitzenposition hat es aber nicht gereicht.

Sprachassistenten: Alexa, Siri, Assistant oder Cortana verstehen fast alles

Insgesamt mussten die in die smarten Lautsprecher Amazon Echo (Alexa), Google Home (Google Assistant), Homepod (Siri) und Harman Kardon Invoke (Cortana) integrierten Sprachassistenten jeweils 800 Fragen beantworten. Die Antworten wurden danach bewertet, ob die Assistenten die Frage überhaupt verstanden hatten und ob sie eine korrekte Antwort lieferten. Die Fragen waren in fünf Kategorien unterteilt: lokale Suche, Handel, Navigation, Information und Aufträge.

Sprachassistenten im IQ-Test: So richtig oder falsch lagen Alexa, Siri, Google Assistant und Cortana. (Grafik: Loup Ventures)

Google Home verbesserte sich leicht und verstand laut den Testern alle Fragen richtig, in 86 Prozent der Fälle gab der Assistent die richtige Antwort. Den größten Sprung im Vergleich zur Vorjahresuntersuchung machten aber Homepod und Siri. Statt nur 52,3 Prozent der Fragen beantwortete Siri dieses Mal 74,6 Fragen richtig. Nur drei Fragen verstand der Apple-Smartspeaker nicht. Knapp dahinter lag Amazons Alexa (72,5 und 99 Prozent). Das Schlusslicht bildet bei der 2018er-Auflage Cortana mit 63,4 Prozent richtig beantworteten Fragen und 99,4 Prozent verstandenen Fragen.

Amazon Alexa: Zehn Skills die Echo-Besitzer kennen sollten
Wenn man nachts mal raus muss, will man oft kein Licht machen. Mit dem Kommando „Alexa, starte Nachtlicht“ oder „Alexa, starte Nachtlicht für eine Minute“ (wählbar ist ein Zeitraum von bis zu 90 Sekunden) lässt sich die Beleuchtung des Echo einschalten und geht danach automatisch wieder in den Stand-by-Modus. (Foto: amedley / Shutterstock.com)

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Die größten Unterschiede gab es Loup Ventures zufolge im Bereich Handel. Überraschend konnte hier nicht Amazons Alexa das Rennen machen, sondern ganz deutlich der Google Assistant. Problematisch für die Tester: Während der Google-Assistent auf Fragen nach Produkten verschiedene Auswahlmöglichkeiten und Preise nannte, gab Alexa das Top-Produkt bei Amazon mit der Frage an, ob der Nutzer es gleich kaufen wolle. Allerdings hat Alexa gegenüber dem Vorjahr einen großen Sprung im Bereich Information gemacht, etwa, wenn es darum geht, Anschlussfragen zu beantworten.

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