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Amazon ruft Mitarbeiter zurück ins Büro

„Die meiste Zeit (mindestens drei Tage die Woche)“ sollen Amazonians künftig wieder in den Büroräumen verbringen, ließ CEO Andy Jassy in einem Memo verlauten. Die Regelung tritt am 1. Mai in Kraft.

Von Hannah Klaiber
2 Min. Lesezeit
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Im ersten Pandemiesommer war die Innenstadt von Seattle so gut wie leer – weil alle Mitarbeiter des Amazon-Headquarters von zu Hause aus arbeiten sollten. (Bild: Shutterstock / Miune)

Von 100 Prozent Anwesenheitspflicht zu Homeoffice auf einen Schlag brauchte es „nur“ den Ausbruch einer Pandemie. Seitdem wurde bei Amazon – wie auch in vielen anderen Unternehmen – in verschiedenen Modellen erprobt, wie effizientes Arbeiten in Zukunft aussehen kann.

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Beim Onlineversandhändler aus Seattle wurden diese Modelle – von komplett remote bis hybrid – zunächst von der Firmenzentrale aus gesteuert, zuletzt, seit Herbst 2021, war es jedoch den Führungskräften auf Director-Ebene überlassen worden, wann und wie viel Zeit die Teammitglieder im Büro verbringen sollten.

4 Gründe für das Ende der laxen Homeoffice-Regelungen

Doch damit ist jetzt Schluss, denn CEO Andy Jassy hat das Ruder wieder übernommen und in einer internen Mitteilung den 1. Mai als Startpunkt einer neuen Office-Ära ausgerufen: Ab diesem Zeitpunkt sollen die Amazonians weltweit wieder „die meiste Zeit“, zumindest aber drei Tage pro Woche vom Büro aus arbeiten.

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Für diesen neuen Abschnitt, dessen Umsetzung weltweit für Wirbel in den Amazon-Büros sorgen dürfte, gibt es dem Memo zufolge vier Gründe. So sei es zum einen „einfacher […] zu modellieren, zu üben und unsere Kultur zu stärken, wenn wir die meiste Zeit zusammen im Büro sind und von unseren Kollegen umgeben sind“. Auch produktive Brainstormings für neue Ideen und die Zusammenarbeit seien im persönlichen Kontakt fruchtbarer.

Ein weiterer wichtiger Punkt, den Jassy als Grund für die Rückkehr ins Office anführt: das Lernen und Entwickeln der einzelnen Teammitglieder. „Wir haben viele Funktionen und Rollen, bei denen das Lernen von Peers sehr nützlich und kritisch ist. Und unsere neueren Mitarbeiter […] werden am meisten benachteiligt, da sie nicht die Lern- und Mentoring-Möglichkeiten von ihren Peers hatten, die viele von uns, die viel früher beigetreten sind, hatten.“

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Last, but not least führte Jassy in der Mitteilung die Wichtigkeit des Zusammengehörigkeitsgefühls im Team an: „Teams neigen dazu, Wege zu finden, komplexe Kompromisse schneller zu bewältigen, wenn sie sich treffen und sie in einem Raum planen.“

Regelungen gelten weltweit und sind mit Office-Neuerungen verbunden

Die neuen Regelungen betreffen – mit Ausnahme einzelner Beschäftigungsgruppen – alle Mitarbeiter des Unternehmens und sollen planvoll und Schritt für Schritt umgesetzt werden. Dabei sollen die Teams nicht alleine gelassen werden. „Wir wissen, dass es anfangs nicht perfekt sein wird, aber das Büroerlebnis wird sich in den kommenden Monaten (und Jahren) stetig verbessern, während unsere Immobilien- und Einrichtungsteams die Wogen glätten und auch die Einrichtung unserer Büros weiterentwickeln, um die neuen Arbeitsweisen zu berücksichtigen“, so der Amazon-CEO.

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In den kommenden Wochen sollen die wichtigsten Details zur Umsetzung geklärt und über Amazons Intranet „Inside Amazon“ verkündet werden.

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Die witzigsten 1-Stern-Rezensionen auf Amazon Quelle: ADragan/Shutterstock
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auden

Ja. Der übliche Konzern Sprech…… es geht um Kontrolle…mehr nicht. Und das geht nicht so gut im Homeoffice…. immer diese leeren Phrasen warum es im Büro besser sein soll …glaubt doch eh keiner

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