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Flohmarkt-Hit Aquaventure: Atari sucht nach mysteriösem Entwickler

Eine Abteilung von Atari sucht nach dem oder der Programmierer:in eines legendären Prototypen aus den 90ern. Dieser tauchte auf einem Flohmarkt auf und trat von dort seinen Siegeszug an.

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Atari verkauft den Klassiker Aquaventure aus den 80er Jahren wieder – doch der Entwickler bleibt unbekannt. (Foto: Atari XP)

Atari XP bittet Videospieler:innen und Sammler:innen um die Mithilfe bei der Suche nach Entwickler:innen. Im aktuellen Aufruf geht es um den Erschaffenden des legendären und unveröffentlichten Protypen-Spiels Aquaventure. Das Atari-2600-Spiel tauchte in den 90ern auf einem Flohmarkt auf und bisher hat sich noch kein:e Entwickler:in zu diesem Werk bekannt. Mit „XP“ unterhält Atari eine eigene Abteilung, die physische Kopien von seltenen und unveröffentlichten Spielen herausgibt – darunter auch Aquaventure. Sie veröffentlichte die Anfrage in einem Blogpost.

Prototyp erscheint aus dem Nichts

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Die Verfasser:innen der Suchanfrage erzählen die Geschichte des Prototypen, um erste Anhaltspunkte zu geben. Demnach entdeckte ein Sammler das Spiel auf einem Flohmarkt in Florida. Er traf sich mit Gleichgesinnten und sie verteilten es untereinander. Erst mit dem Start der Flashback-Konsole 2005 erhielt das Spiel ein breiteres Publikum. 2003 fand man einen früheren Prototypen in der Sammlung eines ehemaligen Atari-Programmierers. Zwei weitere Kopien, die der Florida-Version bis aufs Haar glichen, tauchten im selben Zeitraum auf.

Bei Atari intern findet das Spiel in keinem Memo und keinem Statusbericht Erwähnung. Seinerzeit vermieden es die Publisher und Studios, die Namen der Entwickler:innen ins Spiel zu schreiben – aus Angst, die Konkurrenz könnte sie abwerben. Zunächst versteckten die Programmierer:innen daher ihre Namen und Kennzeichen in Eastereggs, später kämpften sie dafür, genannt zu werden.

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Sachdienliche Hinweise per Facebook

Die ersten bekannten Verdächtigen, wie Gary Shannon und Tod Frye, erzählten, sie seien nicht an dem mysteriösen Projekt beteiligt gewesen. Frye erklärte nach einigem Nachbohren jedoch, dass der Kernel von ihm stammen könnte. „Es sieht sehr nach einer Kernel-Technologie von mir aus … Ich habe meine Kernel-Technologie frei verfügbar gemacht. Wahrscheinlich [ist es] die am meisten wiederverwendete Kernel-Technologie überhaupt“, sagte er den Atari-Ermittlern. Demnach fehlt noch der oder die Hauptentwickler:in, der:die den Hauptteil des Codes zu verantworten hat. Atari bittet die Szene daher darum, Hinweise über Facebook oder andere soziale Kanäle mitzuteilen.

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