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Auch Sonic-Schöpfer dabei: 3 ehemalige Square-Enix-Mitarbeiter verhaftet

Yuji Naka, der Mitschöpfer des bekannten blauen Gaming-Igels Sonic, wurde festgenommen. Naka kaufte verbotenerweise Aktien eines Square-Enix-Partners, der an einem „Dragon Quest“-Spiel arbeitete. Der Vorwurf: Insiderhandel.

1 Min. Lesezeit
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Yuji Naka ist der Schöpfer von Sonic. (Foto: dpa)

Yuji Naka ist bei Weitem kein Unbekannter in der Gamingszene. Er gilt als Schöpfer von „Sonic the Hedgehog“ und leitete die Programmierung der zugehörigen ursprünglichen Spielreihe.

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2018 kam Naka zu Square Enix und arbeitete am Plattformspiel „Balan Wonderworld“ mit. Kurz nach der Veröffentlichung des Spiels verließ er das Unternehmen allerdings bereits wieder. Später wurde bekannt, dass er Square Enix verklagt hatte, nachdem sie ihn sechs Monate vor dem Start des Spiels als Direktor von „Balan Wonderland“ abgesetzt hatten. Als er noch bei Square Enix angestellt war, soll er auch erfahren haben, dass sich das Smartphone-Game „Dragon Quest Tact“ in der Entwicklung befindet.

Wie japanische Medien berichten, glauben die Behörden jetzt, dass Naka 10.000 Aktien der Spieleentwicklungsfirma Aiming für 2,8 Millionen Yen, umgerechnet 20.000 US-Dollar, gekauft hat, bevor offiziell verkündet wurde, dass der Entwickler mit Square Enix an „Dragon Quest Tact“ zusammenarbeitet. Naka wird nun Insiderhandel vorgeworfen.

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Square Enix reagiert

Dabei ist Naka nicht der einzige ehemalige Mitarbeiter von Square Enix, der wegen Insiderhandels festgenommen wurde. Zwei weitere Kollegen wurden ebenfalls verhaftet, weil sie 62.000 Aktien von Aiming für rund 47,2 Millionen Yen gekauft hatten, was einem Wert von 337.609 Dollar entspricht. Alle drei Beschuldigten kauften die Aktien Berichten zufolge, weil sie davon ausgingen, dass die Aiming-Aktien nach der Ankündigung von „Dragon Quest Tact“ im Wert steigen würden.

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„Heute haben einige Medien berichtet, dass gegen die ehemaligen Mitarbeiter von Square Enix wegen Verdachts auf Insiderhandel ermittelt wird“, äußerte sich Square Enix zu den Vorfällen. „Da die Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft des Bezirks Tokio im Gange ist, werden wir weiterhin uneingeschränkt an der Untersuchung mitwirken. Wir bedauern zutiefst die große Besorgnis, die dies bei allen Beteiligten hervorgerufen hat. Wir haben diesen Vorfall strikt behandelt, einschließlich interner Disziplinarmaßnahmen gegen die verdächtigten Mitarbeiter.“

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