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Audi-Activesphere-Concept: SUV verwandelt sich in einen Pickup

Audi kombiniert mit dem Activesphere Concept Car ein SUV, ein Coupé und einen Pickup mit Offroad-Ambitionen. Für sein Mixed-Reality-Interface müssen Passagiere Brillen aufsetzen.

2 Min. Lesezeit
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Der Audi Activesphere ist ein Hybrid aus SUV und Pickup. Durch das geschickte Deisgn wirkt er zunächst gar nicht so groß. (Foto: Audi)

Audi komplettiert die Concept-Car-Reihe Sphere mit dem „Activesphere“. Das Elektroauto erinnert an Spielzeugautos, die sich auf Knopfdruck in andere Fahrzeuge, Helden oder Monster verwandeln. Der Activesphere kommt zunächst als flach gezeichnetes Coupé um die Ecke. Die Geländeambitionen des fünf Meter langen Gefährts sieht man schon an den großen Rädern und dem hohen Sitz des Chassis.

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Auf Knopfdruck fahren Unterfahrschutz und Seitenschweller Stollen aus, die Felgen öffnen sich für eine bessere Durchlüftung und das pneumatische Fahrwerk hebt das Auto weitere vier Zentimeter in die Höhe. Im Offroad-Modus ändert sich auch die Lichtsignatur in ein schnörkelloses Viereck-Design. Zudem lässt sich der Kofferraum zur Pickup-Ladefläche verwandeln.

Augmented Reality statt großer Displays

Das virtuelle Cockpit und die versenkbaren Armaturen weisen zusätzlich in Richtung Zukunft. Der Activesphere soll irgendwann autonom auf Level 4 fahren können. Dazu passt, dass der Wagen das Bordsystem frei im Raum anzeigt – per Mixed Reality. So kann Audi alle Displays weglassen. Lenkrad und Pedalen verschwinden im autonomen Fahrmodus komplett.

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Audi Activesphere – Concept Car zwischen Coupé, SUV und Pickup Quelle: Audi

Die Optik in der Brille bringt die physische und die virtuelle Welt zusammen. Audi spricht von einer „perfekten Synthese“. Das System kann für unterschiedliche Passagiere verschiedene Informationen einblenden. Dank Augentracking und Gestensteuerung können sie sich ihre Interfaces individuell anpassen. Der Hersteller nennt das 3D-System „Audi Dimensions.“

Mehr als 600 Kilometer Reichweite

Das Auto basiert auf der nächsten Plattformgeneration PPE, die auf 800-Volt-Technik beruht und mit 270 Kilowatt geladen werden kann. Damit sollen sich in zehn Minuten 300 Kilometer Reichweite in den Activesphere laden lassen. Audi gibt an, von 5 auf 80 Prozent Kapazität 25 Minuten zu brauchen. Der vollgeladene 100-Kilowattstunden-Akku soll den Allrad-Riesen mit 325 Kilowatt Gesamtleistung bis zu 600 Kilometer weit bringen (WLTP).

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Riesen-Auto – Riesen-Innenraum

Beobachter merken an, dass der Activesphere sogar länger als der Q8 E-Tron ist, das aktuelle SUV-Topmodell von Audi. Auch seine Breite schlägt mit 2,07 Metern den größten E-SUV des Premiumherstellers. Auch der Radstand von fast drei Metern fällt üppig aus. Das Audi-Design-Studio in Malibu hat zusätzlich viel Glas verbaut, um den Raumeindruck noch zu verstärken. Der Wegfall der B-Säule hat daran ebenfalls einen Anteil.

Wer will, kann hinten wieder etwas Platz wegnehmen, indem er oder sie die Trennwand zum Heck schließt. Dann lässt sich die Heckklappe einfahren und der Kofferraum verwandelt sich zur Pickup-Ladefläche. In der Vorstellung der Designer transportiert man darauf Fahrräder. In der Dachkonstruktion sind Halter für Skier vorgesehen.

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4 Concept-Cars, 4 Luxuskarossen

Audi hat damit den vierten Ausblick gegeben, wohin sich das Unternehmen mit seinen Fahrzeugen hinbewegen will. Eines ist dabei klar geworden: Der Hersteller will sich noch stärker auf den Premiumbereich fokussieren. Nach dem Hin und Her, ob man überhaupt ein Auto zum Einsteigerpreis bauen will, hat es auch kein entsprechendes Concept-Car gegeben. Audi gibt an, dass das Sphere-Quartett nun komplett ist – das heißt, es kommt auch keines mehr.

Auch wird zunehmend klar: Audi will immer größere Autos bauen. Die Limousine Grandsphere soll 5,35 Meter lang werden, der Van Urbansphere sogar 5,51 Meter lang. Der Radstand beträgt dann 3,40 Meter. Selbst das Cabrio Skysphere kratzt an der Fünf-Meter-Marke. Der Activesphere passt mit seiner Breite kaum mehr auf einen Normparkplatz.

Daneben setzt Audi immer stärker auf Digitalisierung und autonomes Fahren. Ein entsprechendes System hat der Hersteller aber noch nicht präsentiert.

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