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Interview

Auf diese Tools setzt Wine in Black

Die „Wine in Black“-Gründer und Geschäftsführer Stephan Linden und Christian Hoya. (Foto: Project A)

In unserer Artikelserie „Auf diese Tools setzt…“ gewähren bekannte Internetfirmen aus Deutschland seltene Einblicke in ihren Tech-Stack. Heute an der Reihe: der Wein-Shop Wine in Black.

t3n.de: Welches Tool setzt ihr für das HR- und Bewerbermanagement ein?

Hier arbeiten wir mit Personio. Dort gibt es schon hier und da Schwachstellen, aber unser Eindruck ist, dass schnell und sehr offen auf Feedback reagiert wird und die sich echt sehr reinhängen, eine erstklassige Lösung auf die Beine zu stellen. Das Tool entwickelt sich gut und unser Team ist happy damit.

t3n.de: Welches Tool hilft euch beim Kundensupport?

Im Kundenservice arbeiten wir mit Zendesk. Das Tool ist bewährt, hat gute Analytics und wir haben hier über die Zeit viele Anpassungen vornehmen können, die unsere Prozesse schon sehr effizient machen. Hinzu kommen weitere Tools für angrenzende Themen wie seit Neuestem Seven Senders für das Managen unserer Lieferanten und Sendungen, Olark als Chat-Tool und so weiter. Die Tools sind für sich genommen alle gut bis erstklassig, wenn auch gerade im Fall von Zendesk recht teuer – die Challenge ist eher, alle Tools so gut miteinander zu verbinden, dass unser Kundenservice so viel Zeit wie möglich für die Probleme der Kunden hat und wenig Arbeit mit anderen Dingen hat.

t3n.de: Und wie sieht es bei der Buchhaltung aus?

Wir führen derzeit Candis für die digitale Belegerfassung ein, haben gerade den ersten Monat mit denen gemacht – bisher erscheint uns das sehr nutzerfreundlich und effizient, um die Daten für Datev zu digitalisieren. Derzeit nutzen wir noch Signrequest für das Freizeichnen von Rechnungen, was Candis aber wohl auch bald selbst anbieten will. Dann haben wir einen guten Flow, der automatisch mit Datev verbunden ist, sodass auch Steuerberater und Co. zufrieden sind. Unser Team hat außerdem einen Web-Zugang zu unseren Datev-Accounts.

t3n.deAuf welches Tools für das Team-Messaging setzt ihr? 

Natürlich Slack – das ist agil, erlaubt schöne Anbindungen an andere Tools und lässt sich noch gut mit produktiver Arbeit kombinieren. Wir verwenden die kostenlose Version – auch, weil es hier eine rigide Speicherbegrenzung gibt, sodass das Team bei wichtigen Sachen eine E-Mail schreibt und keine wichtigen Infos in irgendwelchen Chats versanden.

t3n.de: Welches CRM-System kommt bei euch zum Einsatz?

Der Hauptteil der Intelligenz und die Segmentierung kommt hier aus einer eigenen Applikation, die wir rund um unser Data-Warehouse aufgebaut haben. Daran schließen sich dann die operativen Systeme für E-Mail-Marketing und so weiter an. Das Tolle daran ist, dass die Infrastruktur perfekt zu unserem Business passt und ein riesiges Asset für die Firma geworden ist – der Aufbau ist aber natürlich wirklich sehr teuer und zeitintensiv für die Anwender, die bei den Spezifikationen viel mehr mitdenken müssen.

t3n.deAuch das Projektmanagement und die Aufgabenverwaltung wird heute über Tools abgewickelt. Welche kommen bei euch zum Einsatz?

Wir machen hier innerhalb eines Projekts viel mit Tabellen in Google Docs und verwenden für die übergeordnete Abstimmung Trello. Ansonsten haben fast alle Leute eigene Tools wie Wunderlist, Evernote und so weiter.

t3n.de: Welche Tools kommen bei euch für das E-Mail-Marketing und die Verwaltung von Newslettern zum Einsatz?

Hier nutzen wir Emarsys. Die technische Lösung ist grundsätzlich echt gut, gerade wenn man ein Tech-Team im Haus hat und Leute, die Spaß daran haben, sich selbst tiefer in die technischen Themen einzugraben.

t3n.deFast jedes Startup verfügt auch über ein KPI-Dashboard zur Messung von Kennzahlen. Welches nutzt ihr und warum gerade das?

Auch hier nutzen wir unser eigenes Data-Warehouse. Das passt perfekt zu unserem Bedarf und entspricht dann auch eins zu eins den Zahlen, die wir am Ende des Monats sehen. Hinzu kommen Google Analytics und New Relic, mit denen man sehr viel anstellen kann, auch weil wir die Traffic-Daten nicht so schön und in Echtzeit im Data-Warehouse haben.

t3n.de: Nutzt ihr auch ein Tool zur Konkurrenzbeobachtung? 

Da haben wir nicht das eine Tool. Es gibt spezielle Websites für das Thema Wein mit Schwerpunkt auf Preisvergleichen. Hinzu kommen Tools für spezifische Themen wie beispielsweise Sistrix für SEO.

t3n.deIst ein Tool zur Messung der Teamstimmung beziehungsweise zur Optimierung der Unternehmenskultur im Einsatz?

Wir hatten länger Officevibe im Einsatz, haben hier aber über Zeit das Gefühl gehabt, dass wir da den Blick für die großen Dinge verlieren. Aktuell nutzen wir hier daher kein Tool, sondern versuchen, die Eindrücke face-to-face strukturiert zu sammeln, was bei unserer Firmengröße mit einem engagierten HR gut funktioniert.

t3n.de: Auf welchen Hoster setzt ihr für eure Website?

Hier nutzen wir Rackspace.

t3n.de: Nutzt ihr eine Cloud-Telefonanlage?

Ja, wir haben Sipgate. Die bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und funktionieren für uns seit Jahren reibungslos. An dieser Front haben wir aber zugegebenermaßen noch nicht viel Zeit in Optimierung gesteckt.

t3n.deGibt es sonst noch ein Tool, auf das ihr nicht mehr verzichten könnt?

Wir fahren ziemlich auf Zenloop zur NPS-Messung ab. NPS ist für uns ein wichtiges Werkzeug, um Schwachstellen in unserer Customer Experience zu finden – das ist im wettbewerbsintensiven Weinmarkt enorm wichtig. Zenloop wurde von den Flaconi-Gründern aufgebaut, die NPS dort sehr erfolgreich von der Anwenderseite ausgerollt haben. Deshalb hat man hier viele Aha-Momente, bei denen man sich denkt, „ja, genau so muss das funktionieren“.

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